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Tuesday
February 14, 2012
11:56am EST


  >> Interactive Story >> Young Adult >> ID #1377084  |   Show DetailsPrinter Friendly Page Tell A Friend
Rated:
18+
Von Rabentöchtern und der neuen Welt...
Drei spannende, fesselnde Geschichten! Wirkt mit oder lest sie einfach :D
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This item has no ratings.
Content Rating Notice:  Recommended for Readers 18 Years and Older Only
This choice: ... ging zu der Tür um nachzuschauen, da ihre Neugier wieder einmal siegte. | Go Back

  Chapter 26: Freund oder Feind?   (ID #517481)
    an addition by: yarrek  More by this author

(ein kapitel von terralux)

Susan überlegte noch einmal. Sharon und die anderen würden sich wahrscheinlich am Abend keine Sorgen um sie machen, sie würden wie immer feiern gehen und nicht vor morgen früh aufkreuzen… dann aber sicher.
Dieser Gedanke machte ihr etwas Angst. Immerhin konnten sie so etwas nicht für wahr halten, sie würden vielleicht erst an einen Halloween Scherz denken, wie die Leute im Kino.
Ein weiteres Klingeln riss sie aus ihren Gedanken.
Eigentlich war es vollkommen egal wer da stand, der letzte gemütliche Abend war eine ziemliche Katastrophe geworden und schon sehr bald hätten sie eh keine Chance sich mehr zu verstecken.

Also ging sie zur Tür und sah doch lieber zunächst durch den Spion.
Ein Glück, es war Victor, der da draußen ungeduldig wartete. Schnell öffnete Susan die Tür und ließ ihn hinein.
„Was brauchst du denn so lange?“, fragte Victor, der sich einmal kurz schüttelte.
„Konnte ich mir sicher sein, dass es nicht jemand anders war?“, entgegnete Susan etwas schnippisch, setzte aber noch ein „’tschuldigung“ nach
„Schon gut, hast ja Recht.“, meinte Victor.
„Wie kommt es eigentlich, dass du so gut sprechen kannst mit deinem Schnabel und Nain immer recht viel Gekrächze dabei hat?“
Susan schloss erst einmal die Tür, denn ihr behagte es nicht so mit offener Tür da zu stehen mit ihren Schnabel und den Federn.
„Ich vermute dass das daher kommt, dass Raben ein wenig sprachbegabt sind…“
„Hm, ja, das macht Sinn.“, meinte Victor.
„Wo musstest du eigentlich so plötzlich hin?“
„Nun, äh…“, Victor schien verunsichert und stotterte etwas.
„Susan, ist was passiert?“, kam Nains krächzende Stimme durch die Räume.
„Alles in Ordnung!“, rief Susan zurück.
„Wir sollten zu ihm gehen.“, meinte Victor ausweichend.
„Na gut.“, Susan war sich absolut nicht sicher, was sie davon halten sollte. Wo war Victor gewesen? Was hatte er zu tun gehabt? Spielte er etwa ein doppeltes Spiel mit ihnen? Könnte Victor wirklich so hinterhältig sein?
Diese Frage bereitete ihr Bauchschmerzen… oder kamen sie doch eher da her, dass sie ihre Kleidung noch anhatte, obwohl sie wirklich unbequem geworden war?
Sie begann damit sich nach und nach zu entkleiden, wobei ein ganzer Schwall neuer Federn zum Vorschein kam, allesamt schwarz glänzend. Außerdem bemerkte sie, dass ihre Arme gewachsen waren, sie ragten ein ganzes Stück aus dem Ärmel heraus, was es auch so schwer machte den Pullover aus zu ziehen.
Am Ende musste sie doch Victor um Hilfe bitten, der ihr den Pullover über den Kopf auszog, wo der Schnabel noch eine weitere Hürde bildete, die ein wenig schwierig zu überwinden war.
Nur mit ihrer Hose haderte sie noch. Nain hatte sie schon oft nackt gesehen, aber Victor brauchte das nun wirklich nicht sehen.

Also entschuldigte sie sich kurz und ging nach oben. Dort besah sie sich noch einmal in ihrem großen Spiegel und fand, dass sie bereits den ganzen Bauch und ein gutes Stück des Rückens vollkommen befiedert war. Dazu kamen ihre neuen Halsfedern, die hinten in Haaren übergingen, die mit Federn durchsetzt waren. Ihr Schnabel kam ihr noch immer etwas fremd vor und das Gefühl so einen Schnabel zu haben wollte sich bei ihr noch nicht recht einleben. Sie würde wohl später noch einmal genau sehen müssen, was sie damit jetzt anstellen konnte, denn erstmal wollte sie zurück zu Nain, der noch unten lag, also zog sie sich einen alten Rock an, den sie eigentlich eher hässlich fand und fast nie trug. Er war nicht sonderlich lang, aber verdeckte, was sie nicht preisgeben wollte. So ging sie wieder die Treppe herunter zu Nain, der unten schwach auf dem Sofa lag und schon darauf wartete, dass sie die Treppe herunterkam.
Victor hingegen schien gerade gänzlich uninteressiert an ihr zu sein. Er hatte sein Handy herausgeholt und telefonierte. Susan konnte aber leider nicht mehr verstehen, als Victors abgehaktes „ja“, „in Ordnung“, „schade“ und anderen kurzen Ausdrücken.
„Mit wem telefonierst du da?“, platzte es plötzlich aus Susan raus und Victor legte hastig auf und steckte das Handy in der Hosentasche.
„Susan! Ich hab dich gar nicht kommen hören!“
„Mit wem hast du da telefoniert?“, fragte Susan etwas scharf. Sie brauchte Klarheit. Auf wessen Seite war Victor nun?
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