Sign up now for a
Free Email Account &
your own Online
Writing Portfolio!
Username:
Password:  
Interactive Map
How you reached this chapter:
Share: |


Tell a Friend
Know someone who'd
like this page?

Email Address:

Optional Comment:

Who's Online?
Members: 407    
Guests: 3293    

   
Total Online Now: 3700    
Writing.Com Time

Tuesday
February 14, 2012
11:39am EST


  >> Interactive Story >> Young Adult >> ID #1377084  |   Show DetailsPrinter Friendly Page Tell A Friend
Rated:
18+
Von Rabentöchtern und der neuen Welt...
Drei spannende, fesselnde Geschichten! Wirkt mit oder lest sie einfach :D
by
This item has no ratings.
Content Rating Notice:  Recommended for Readers 18 Years and Older Only
This choice: Er verharrte und lies den Mörder mit Lena entkommen. | Go Back

  Chapter 13: Wölfische Instinkte   (ID #558441)
    an addition by: yarrek  More by this author

(Ein Kapitel von Terralux)

Er verharrte wo er war. Das Risiko einer ernsthaften Verletzung war einfach zu groß in diesem Moment, außerdem fiel ihm eine weitaus bessere Möglichkeit ein.
Steffen hatte nicht umsonst seine Sinne immer wieder gefordert, er wusste schließlich, dass er kein wirklicher Mensch war. Aber die Menschen wussten nicht, was seine Sinne ihm alles ermöglichten.

Das regungslose Ausharren nutzte Steffen gleich in doppelter Weise, seine Nase fing die feinen Gerüche der Umgebung auf und zeigten ihm ein detailliertes Bild von den Spuren der Leute, die hier regelmäßig vorbei kamen. Es kam ihm sehr zu Gute, dass sie fast nur die Wege benutzten, denn so konnte er viele der Wege sofort erahnen.
Außerdem spitzte er die Ohren und drehte sie unablässig den Geräuschen nach. Zusammen mit seiner Nase konnte er Lena mit ihrem Entführer wie auf einer Karte verfolgen. Er erkannte zu welchem Ausgang des Friedhofs sie wollten, die Spuren der Menschen verdichteten sich dort zu einem großen Strang, direkt am Ausgang würde es schwer werden die Spur weiter zu verfolgen.

Er musste als handeln und hatte nicht sehr viel Zeit.

Entschlossen öffnete er die Augen, die er in Konzentration geschlossen hatte. Er hatte Wind und Gebüsche mit seinen Ohren und den Tasthaaren an der Schnauze gut ausgelotet und startete schnell in einen lautlosen Sprint. Die Beleuchtung des Friedhofs ließ alles in einem unheimlichen Licht glühen und gespenstische Schatten überall umher huschen.
Es wäre ein leichtes diesen Menschen auszuschalten, wenn er nicht Lena in seiner Gewalt hätte.
Er roch den scharfen Angstschweiß, sowohl von Lena, als auch - und das noch viel deutlicher - von ihrem Entführer.
In einem weiten Bogen rannte er zu dem Ausgang, an dem die beiden herauskommen würden.
Jetzt hieß es nur noch den richtigen Moment abwarten. Er versteckte sich gut getarnt am Ausgang und ließ seine Sinne arbeiten. Der Instinkt würde ihn leiten, wie immer, wenn es in solchen Situationen um Schnelligkeit und Geschick ging. Nicht umsonst hatte er schon ein paar Anfragen der Polizei gehabt, die ihn gerne aufgenommen hätte, aber er hatte sie nie annehmen können.

Der Entführer wich immer weiter zurück von diesem… Wolf Ding…
Eigentlich hätte alles so einfach sein sollen, er wollte seine Schuld dem Don gegenüber abgleichen und somit wieder an seine alte Stelle rücken. Wenn ihm nur nicht dieser Patzer unterlaufen wäre vor zwei Tagen, aber der Don hatte ihm noch eine Chance gegeben.
Marquez wollte sie nutzen. Aber warum mussten diese beiden Vollidioten ihm auch so in die Quere kommen?
Solange er diese Frau in seiner Gewalt hatte würde der Wolf ihm sicher nichts tun… Das hoffte er zumindest… Diese Tiere waren einfach nicht einschätzbar.
Angst mischte sich in ihm zusammen. Friedhöfe waren ihm noch nie ganz geheuer gewesen und jetzt nachts, mit dem Kerzenschein sah alles noch weitaus gruseliger aus, als am Tage.
Der Wolf war schon lange außer Sichtweite, aber vorsichtshalber behielt er seinen lebendigen Schutzschild noch länger, am besten bis zum Ausgang des Friedhofs, dort stand sein Wagen.

Das Messer immer noch vor dem Hals der Frau haltend kam er zum Ausgang. Freude mischte sich in seine Angst, bald konnte er dem Don wie früher unter die Augen treten und diesen Wolf hatte er auch ausgetrickst.
Die Sirene eines Notarztwagens schrillte auf.
„Jetzt schon?“, fluchte Marquez im spanischen Tonfall, „Verdammt!“
Im nächsten Moment spürte er, wie ihm das Messer aus der Hand geschlagen wurde und ihm kurz darauf eine Faust im Gesicht treffen wollte.
Er schaffte es gerade rechtzeitig sich zu ducken und ließ seiner Panik freien Lauf. Voller Angst stieß er Lena weg und sprintete zum Ausgang des Friedhofs.

Der Moment war gekommen, die beiden standen quasi direkt vor ihm und seine Augen leuchteten unter den Büschen zu Lena herauf.
Die Sirene gab den Startschuss ab. Steffen schnellte mit seinen Muskeln hoch, schnell und zielsicher wie ein gelenkter Blitz schlug seine Rechte auf die Hand mit dem Messer, das dabei in hohem Bogen weggeschleudert wurde.
Seine Linke sollte ihm nun den Schlag seines Lebens verpassen, aber der Mistkerl hatte gute Reflexe und duckte sich unter Steffens Schlag weg. Steffen wirbelte herum, doch der andere stieß Lena weg, die stolpernd zu den Kindergräbern taumelte.
Where will this story go next? Your choices are below...


Writing Prompts, the App!
Get it for the iPhone/iPod/iPad or Android.
Creative fun in the palm of your hand.

*Star*   You have the following choices:  *Star*  


1.   Steffen hilft Lena.

2.   Steffen greift Marquez an. *

      * indicates the next chapter is blank and needs to be created.
© Copyright yarrek (UN: yarrek at Writing.Com). All rights reserved.
yarrek has granted Writing.Com, its affiliates and syndicates non-exclusive rights to display this work within this interactive story.
Poster accepts all responsibility, legal and otherwise, for the content uploaded, submitted to and posted on Writing.Com.
Members who added to this interactive
story also contributed to these:
"Giant Anthro Egyptian Gods!
    82 chapters

<<-- Previous Chapter | Story Outline | List Recent Additions