Sign up now for a
Free Email Account &
your own Online
Writing Portfolio!
Username:
Password:  
Interactive Map
How you reached this chapter:
Share: |


Tell a Friend
Know someone who'd
like this page?

Email Address:

Optional Comment:

Who's Online?
Members: 384    
Guests: 799    

   
Total Online Now: 1183    
Writing.Com Time

Tuesday
February 14, 2012
12:10pm EST


  >> Interactive Story >> Young Adult >> ID #1377084  |   Show DetailsPrinter Friendly Page Tell A Friend
Rated:
18+
Von Rabentöchtern und der neuen Welt...
Drei spannende, fesselnde Geschichten! Wirkt mit oder lest sie einfach :D
by
This item has no ratings.
Content Rating Notice:  Recommended for Readers 18 Years and Older Only
This choice: Qualiotzl hatte Erfolg und ein Zelt (das Richtige?) brannte lichterloh. | Go Back

  Chapter 19: Überleben und erwachen   (ID #721639)
    an addition by: yarrek  More by this author

(Text von mir, das Ende allerdings ist von terralux)

Erstaunlich schnell umhüllten die Flammen das Zelt während die Marodeure panisch um das Feuer herum sprangen und dabei alles mögliche versuchten es zu löschen.
Noch einmal sah Matteo traurig auf Qualiotzl, der leblos am Boden lag und spürte einen empfindlichen Stich im Herzen. Sie hatten dem rätselhaften Ureinwohner nicht zum ersten mal ihr Leben zu verdanken, und jetzt mussten sie ihn hier im Dreck liegen lassen...

Er schluckte schwer und sah zu Jan herüber, der benommen und irgendwie etwas abseits die Szenerie betrachtete. Vorsichtig warf Matteo seinen Freund über die Schulter und sah noch einmal nach den Marodeuren, doch die waren immer noch voll und ganz von den Flammen abgelenkt.

Er verdrängte seinen letzten Zweifel und eilte gebückt zum Rand des Lagers, um durch die vielen Büsche weiter ins Innere des Urwalds zu fliehen.
Krachend und raschelnd kämpfte er sich durch den unebenen, verwurzelten und zugewachsenen Boden grob in dir Richtung, die ihm Qualiotzl vor seinem Heldenopfer gesagt hatte. Matteo war immer noch gefährlich Nahe an dem Zeltlager, die Spanier würden ihn schnell bemerken wenn das Feuer sie nicht ablenken würde.
Aber warum eigentlich? Immerhin war es nur ein Zelt, er würde eher nach weiteren Angreifern ausschau halten, außer...
Oh Gott!
Ächzend versuchte er seine Schritte zu beschleunigen, gerade einmal fünfzig Schritt hatte er bestenfalls zwischen sich und dem brennenden Pulverfässern.
Matteo ignorierte seine schmerzenden Beine, keuchend stolperte weiter vorwärts, verlor mehrmals das Gleichgewicht und geriet bedrohlich ins schwanken und hastete trotzdem weiter.

Plötzlich hörte er die Marodeure panisch aufschreien und wild auseinander rennen. Reflexartig lies er sich und Jan auf den Dschungelboden fallen, da donnerte schon die Explosion der Pulverfässer durch den Wald.
Die Holzbretter der Fässer zerbarsten zu tödlichen Schrappnell und schossen zwischen den Bäumen umher, durchbohrten alles was nicht flach am Boden lag. Eine kleiner Feuerball stieg zu den Blättern der Riesenbäume hinauf, und leckte gierig an den Zweigen. Ein paar Meter vor Matteo landeten ein paar dickere, brennende Holztrümmer, während seine Ohren von der Explosion in seinem Kopf laut klingelten.
Vorsichtig hob der Italiener seinen Kopf und sah hinter sich. Nur grob konnte er die Überreste des Lagers erkennen, doch glaubte er dass ein paar der Zelte noch standen, obwohl schon die Flammen an ihnen leckten und sie etwas arg windschief dastanden. Langsam kehrte auch sein Gehör wieder zurück, und er hörte wie ein paar der überlebenden Marodeure schmerzerfüllt stöhnten und das Feuer leise knisterte. Ansonsten herrschte eine unheimliche Totenstille in dem sonst so lärmenden Urwald.
Behutsam stand Matteo auf und spürte sogleich einen stechenden Schmerz in der linken Schulter. Wahrscheinlich ein Holzspieß, dachte er immer noch etwas von der Explosion benommen und musterte Jan schnell, der allmählich wieder ganz zu sich zu kommen schien.
Noch einmal sah Matteo zum Lager zurück, und hatte plötzlich eine Idee.



Nachdem Jan wieder ins Diesseits gefunden hatte, waren die beiden eine ganze Weile lang stumm in die Richtung von Qualiotzls Dorf gegangen. Irgendwann hatte sich Matteo schlicht geweigert noch einen Schritt weiter zugehen, und erzwang so ihr jetziges Nachtlager.
Es war etwas unterhalb einer sachten Erhöhung und zwei dicken Bäumen, während hinter ihnen ein vermodernder längs liegender Baum etwas Sichtschutz vor Verfolgern gab, sofern sie überhaupt von weiteren Spaniern verfolgt wurden...

Der Italiener war nach der Explosion schnell zu den Überresten des Zeltlagers gegangen und hatte sich einen der Vorratsrucksäcke der Marodeure geschnappt, der Gott sei Dank nicht in einem der brennende Zelte gestanden war.
In ihm waren ein großes Stück feuchtes Brot und allerlei Streifen von Speck und anderem Fleisch. Allerdings war unter den Fresssalien verzierte Goldketten und anderer, kostbarer Schmuck der Heiden versteckt gewesen, zweifellos hatte einer der Marodeure versucht seine Beute vor den Kameraden zu verstecken...

Jan sah nachdenklich seinen Freund zu, wie der mit einem schwachem Lächeln eine der Goldketten musterte und die eingeritzten Linien darauf mit einem Finger entlang fuhr. Seitdem der Spanier wieder zu sich gekommen war (ihm kam es so vor als hätte er nur ein kurzes Nickerchen gehalten...) hatte Matteo mit ihm bisher kein Wort gesprochen. Er hatte sich regelrecht von Jan etwas abgegrenzt, als befürchte er etwas von ihm, oder gebe ihm wegen irgendetwas Schuld.
Jan hatte schon bemerkt dass sich etwas an ihm Grundlegend verändert hatte seit er eingeschlafen und diesen... Alptraum gehabt hatte.
Trotz der erdrückenden Schwüle fröstelte es Jan, als er daran dachte. Noch nie zuvor hatte er einen so intensiven, qualvollen Traum gehabt... Ob dieses Gebräu aus dem Heidentempel daran Schuld war?
Er konnte sich nur noch an Bruchstücke des Traumes erinnern, aber was er Gefühlt hatte, wusste er noch genau. Im Traum war wieder diese geflügelte Schlange erschienen, aber auch irgendwie nicht... Jan hatte irgendwie, durch sie hindurch gefühlt, dann qualvollen Schmerz, Atemnot und so etwas wie eine Hand, die ihm etwas Luftraubendes in den Hals gestopft hatte...
Jan verdrängte die Gedanken an den verhexten Alptraum, schüttelte seinen Kopf und stocherte mit einem herumliegenden Zweig im kleinen Feuer, dass ihr Biwak ein wenig erhellte in der dunklen Nacht des Urwaldes.
Zögerlich sagte er in die Stille zwischen ihnen
„Was... Was ist eigentlich geschehen nach dem ich... eingeschlafen bin?“
Matteo zuckte erschrocken zusammen und lies die Goldkette sinken und sah betrübt zu Jan herüber.
„Und wo ist Qualiotzl eigentlich?“

Beim sprechen bemerkte Jan ein seltsames Gefühl im Mund, als wäre darin irgendetwas anders und verschoben.... Er ignorierte es und sah Matteo weiter fragend an.
Matteo ließ sich nach hinten fallen und legte sich lang auf dem Boden, wobei er die Sterne musterte.
„Irgendwo da oben…“, murmelte er mit schlecht gespielter Gelassenheit. Ein Schlucken konnte er aber nicht vermeiden. Dann erzählte er kurz und bruchstückhaft von ihrer Flucht und wie sie von den Marodeuren verfolgt wurden, wie Qualiotzl sich für sie geopfert hatte und sie nun weiter in die Richtung gehen mussten, die er genannt hatte. Allerdings ließ Matteo vorerst aus, dass Qualtiotzl von Jan vergiftet worden war.
Er war sich einfach nicht sicher, ob er Jan das erzählen sollte, nachdem er so lange geschlafen hatte. Vermutlich würde auch er keine Ahnung haben, was mit ihm geschieht. Aber sollte er das Gewissen seines Freundes wirklich mit einem Mord belasten? Oder nur etwas von seiner Veränderung erwähnen?
„Woran denkst du gerade? Ist da noch mehr?“, fragte Jan ihn bedrückt.
Where will this story go next? Your choices are below...


Party Prompts, the App!
Get it for the iPhone/iPod/iPad.
Creative fun in the palm of your hand.
      * indicates the next chapter is blank and needs to be created.
© Copyright yarrek (UN: yarrek at Writing.Com). All rights reserved.
yarrek has granted Writing.Com, its affiliates and syndicates non-exclusive rights to display this work within this interactive story.
Poster accepts all responsibility, legal and otherwise, for the content uploaded, submitted to and posted on Writing.Com.
Members who added to this interactive
story also contributed to these:
"Giant Anthro Egyptian Gods!
    82 chapters

<<-- Previous Chapter | Story Outline | List Recent Additions