This choice: Neugierig und irgendwie beruhigt zeigte Susan ihm den Federhaufen auf ihrer Brus | Go Back Chapter 16: Liebe ist beständig! (ID #764923) an addition by: yarrek ![View yarrek's Portfolio. [Offline / Private]](http://images.Writing.Com/imgs/writing.com/writers/costumicons/ps-icon-regular-10.gif) More by this author Susan sah ihn immer noch etwas unsicher an. Wollte er nicht über ihrer beiden Veränderung reden? Wenn ja, warum? Er schien zu wissen was sie dachte, da Nain plötzlich, immer noch im ruhigen Tonfall, sagte „Ich will erstmal sehen in was wir uns verwandeln. Oder du. Ich mach mir große Sorgen um uns beide, keine Frage aber...“ Er lachte kurz und kalt. „Gott, ich muss erst noch an den Gedanken gewöhnen dass... Naja...“
Nain räusperte sich, worauf Susan mitfühlend nickte.
Die Sonne durchbrach wieder die Wolken und es wurde wärmer. Die beiden setzten sich auf die Holzbank, anscheinend hatten sie den Blauara vergessen, doch der flatterte nur auf einen nahen Baum und betrachtete sie gelangweilt.
Wieder wehte ein sanfter Wind, der über Susans Federn blies, worauf sie entspannt die Augen schloss. Nain betrachtete sie mit einem warmen Lächeln und sagte „Du machst gerade einen wunderbar friedlichen Eindruck, Spätzchen.“ Der Vogelname erinnerte sie wieder an sein Angebot.
Susan fragte interessiert „Könntest du mir wirklich sagen in was für eine Vogelart ich mich verwandle wenn du mehr Federn sehen würdest?“
„Sicher. Mich wundert es dass du es selber noch nicht weist. Immerhin bist du doch die Tochter von zwei Naturwissenschaftlern...“
Gespannt und irgendwie beruhigt zog sie eilig ihr Top aus und zeigte ihm den inzwischen großen Federbusch zwischen ihren Brüsten, der allerdings so langsam auch auf denen wuchs. Nain räusperte sich und fragte „Darf ich?“ worauf Susan schnaubte
„Also wirklich, wir kennen uns jetzt schon seit vier Jahren und in der Zeit hast mich schon ein paar mal nackt gesehen.“
„Naja, normalerweise warst du bei so etwas immer sehr schüchtern...“
„Hm.“.
Da hatte er recht, sie war sehr scheu, doch jetzt war es ihr irgendwie... gleichgültig.
Nain zuckte mit den Schultern und betastete behutsam die Federn an ihrer Brust. Susan seufzte entspannt als sie seine Finger durch ihre Federn streichen fühlte.
Er hielt inne und fragte etwas besorgt „Ist irgendetwas? Du hast gerade so seltsam geseufzt...“
Sie antwortete mit einem Lächeln „Ach, es fühlt sich so wunderbar an wenn du mit deinen Fingern durch meine Feder fährst... So ein kitzeln...“ Er schüttelte nur seinen Kopf und untersuchte die den Federbüschel weiter.
Der Blauara auf dem Baum entließ ein „Krooah!“, flatterte vom Baum zum Boden und watschelte ein wenig durch den Garten. Susan fragt Nain plötzlich „Sag mal, hast du eigentlich auch schon Federn oder so etwas ähnliches?“ Er hielt inne und sah ihr ins Gesicht.
„Ein paar am Bauch. Und mein Schienbein hat irgendwie so eine grau-blaue Verfärbung. Zu erst hab ich Gedacht, das mit dem Bein sei irgendeine Allergische Reaktion oder so etwas... Als ich eine Feder heraus gezupft hab und das Blut am Stiel kleben hab sehen, da wurde mir dann doch etwas anders.“
Er sah sich noch einmal ihre Brustfedern an und meinte dann „Ich glaub ich weis in was für eine Vogelart du dich verwandelst. Mich wundert es wirklich das du nicht selbst drauf gekommen bist...“ Sie verdrehte die Augen und sagte „Nun sag schon.“ Gespannt lehnte Susan sich vor.
„Die Antwort ist Kolkrabe. Du verwandelst dich in einen Kolkraben.“
Susan sass da, und wusste nicht ob sie traurig oder überglücklich sein sollte. Traurig, weil sie kein Mensch mehr sein würde, fröhlich weil sie in ihre Lieblingstier verwandelte wurde. Susan lächelte unschlüssig und antwortete „Cool.“
Er nickte nachdenklich.
„Was sollen wir jetzt machen Susan? Sollen wir wohl als zwei Vögel in irgendeinem verdammten Wald leben?“ Seine Stimme hatte etwas wütendes.
„Ich glaube wir verwandeln uns gar nicht in wirkliche Vögel. Ich für meinen Teil bin bisher nicht kleiner geworden, meine Haare hab ich auch noch. Aufrecht gehen kann ich auch ohne Probleme...“
„Mal von deinem Steißbein abgesehen.“
Susan erschrak etwas „Sieht man das so deutlich?“
„Nur wenn man gezielt drauf hinschaut. Aber in was verwandeln wir uns dann, wenn nicht in Vögel?“
„Keine Ahnung, wir werden es ja sehen...“
Stille. Nur der Wind wehte immer noch sanft, die Sonne schien... Eigentlich ein perfekter Tag zum fliegen.
Moment, was? Susan schüttelte ihren Kopf. Da fragte Nain mit freudlosem Lächeln „Du hast vorhin gesagt das du schon alles mögliche gegessen hast. Was den? Doch keine Würmer, oder?“
Sie lachte „Nein nein, nur zwölf rohe Eier hab ich ausgeschlürft, dazu Sonnenblumenkerne gegessen. Beides schmeckt übrigens sehr gut.“ Nain schnaubte belustigt.
So saßen die beiden noch lange auf der Bank und kuschelten sich aneinander. Nain kitzelte hin und wieder Susan indem er mit seinem Finger über ihre Arm- oder Brustfedern strich. Sie erwiderte das in dem sie über seine Federn am Bauch strich.
Sie küssten sich, unterhielten sich über ihrer beiden Veränderungen, über das Wetter, ja einfach über alles Mögliche und so verstrich die Zeit. Sie liebten sich immer noch, und dafür war Susan unendlich dankbar.
Der Blauara war schon längst wieder ins Haus innere geflogen als Nain auf seine Uhr sah. Es war kurz vor Vier. Er lies seinen Blick über Susan streifen und bemerkte (da ihr Top ja immer noch im Gras lag) das auf ihrem Rücken vereinzelt Federn gewachsen waren. Auch schienen ihre Arme irgendwie... muskulöser zu sein als vorher. Nain selbst fühlte das um sein Knie und die Oberschenkel ebenfalls einige Federn gewachsen waren.
Doch es wahr ihm im Moment egal. Es war herrlich mit Susan zusammengekuschelt auf der Holzbank zu sitzen, als ob nichts geschehen wäre. Sie kitzelte ihn wieder an seinen Bauchfedern, hörte nach einer Weile wieder auf und seufzte traurig.
Susan wusste nicht was sie jetzt tun sollten. Allerdings wollte sie trotz der Veränderungen heute Abend ins Kino. Vielleicht wäre es ihrer beiden letzte Chance jemals wieder ein Kino betreten zu können ohne dabei gleich verjagt oder begafft zu werden.
Plötzlich hören die beiden einen lauten Ruf von hinten. Es war eine kräftige Stimme, die mit einem ebenso kräftigen russischem Akzent rief. „Ah, da sind unsere Turteltäubchen! Seid ihr taub oder so etwas? Ich klingel jetzt schon bestimmt seit zehn Minuten an der Tür!“
Es war Susan’s und Nain’s gemeinsamer (russischer) Freund Victor Dorofey, ein siebzehnjähriger Junge mit kantigem Gesicht, der geborene Streitschlichter und Vermittler war. Victor hatte eine Nase für dicke Luft, allerdings kannte er sich mit Höflichkeitsfloskeln entweder nicht gut aus oder ignorierte sie schlicht. Er war ein schlichter, direkter Mensch der es liebte anderen dabei zu helfen Ärger aus dem Weg zu gehen, konnte aber auch manchmal richtig unausstehlich werden.
Erschrocken fuhren Susan und Nain zusammen. Susan versuchte ihr Top so schnell es ging wieder anzuziehen um die Federn zu bedecken, aber wohin mit der Armfeder?
Panisch sah sie zu Nain, der Verstand und lenkte die Aufmerksamkeit von Victor auf sich.
„Verdammt Victor, hast du keinen Sinn für Anstand? Man platzt nicht einfach so in das Haus von anderen Leuten hinein!“
Der gescholtene antwortete gespielt entrüstet „Aber, aber Freunde, warum...“
Er hielt mitten im Satz inne als sein Blick über Susan strich, die gerade versuchte ihre Armfeder zu verbergen.
Die beiden sahen an seinem Blick, ... Where will this story go next? Your choices are below...
* indicates the next chapter is blank and needs to be created. |
© Copyright yarrek (UN: yarrek at Writing.Com).
All rights reserved.
yarrek has granted Writing.Com, its affiliates and syndicates non-exclusive rights to display this work within this interactive story. Poster accepts all responsibility, legal and otherwise, for the content uploaded, submitted to and posted on Writing.Com.
| Members who added to this interactive story also contributed to these: |