Sign up now for a
Free Email Account &
your own Online
Writing Portfolio!
Username:
Password:  
Interactive Map
How you reached this chapter:
Share: |


Tell a Friend
Know someone who'd
like this page?

Email Address:

Optional Comment:

Who's Online?
Members: 361    
Guests: 1014    

   
Total Online Now: 1375    
Writing.Com Time

Monday
May 28, 2012
2:13am EDT


  >> Interactive Story >> Young Adult >> ID #1377084  |   Show DetailsPrinter Friendly Page Tell A Friend
Rated:
18+
Von Rabentöchtern und der neuen Welt...
Drei spannende, fesselnde Geschichten! Wirkt mit oder lest sie einfach :D
by
This item has no ratings.
Content Rating Notice:  Recommended for Readers 18 Years and Older Only
This choice: Susan hilft ihr den Pullover aus zu ziehen und erklärt weiter. | Go Back

  Chapter 34: Beach-Party-Look im Wald?   (ID #559574)
    an addition by: yarrek  More by this author

„Flugfedern?! Heißt das... heißt das ich werde komplett zu einem Vogel?“, schluchzte Jessa, aber begann vorsichtig aus dem Bett herauszusteigen um nicht mit ihren Vogelklauen die Matratze aufzureißen.
Was ihr nicht wirklich gelang.
„Nein... naja, zumindest nicht ganz...“, versuchte Susan sie zu beruhigen und half ihr behutsam aus dem Bett.
Jessa musste sich wegen ihrer enormen Größe auf die Bettkante setzen damit ihre Freundin ihr aus dem Oberteil helfen konnte. Susan reichte ihr gerade einmal bis zu ihrem Brustbein, wenn die beiden sich gegenüber standen. Aber nach ein bisschen ziehen und zerren schafften es die beiden den Pullover schmerzarm von Jessas größtenteils gefiederten Oberkörper zu befördern.
Die Federn auf ihrem Rücken hatten eine graubraune Farbe, wobei die Enden ins Schwarze übergingen. Ab den Schlüsselbein, über ihre Brüste und den Bauch bis hinab zu ihrem Schritt (das letzte vermutete zumindest Susan) waren die Federn von leuchtend orangeroter Farbe. Jessas Kopf-, Hals- und Nackenfedern hatten eine kräftig anthrazite Farbe.
Die Vogelaugen mit den unheimlich großen Pupillen sahen Susan erwartungsvoll, aber auch etwas verlegen an.
„Du wolltest mir erklären was... was hier gerade mit mir passiert... und überhaupt...“, piepste Jessa hoffnungsvoll.
Susan seufzte. Wo sollte sie anfangen? Es war so viel passiert, das sie selber noch gar nicht wirklich verstand, außerdem wollte sie ihrer Freundin nicht noch mehr Angst vor der Verwandlung einjagen in dem sie ihr von dem regelrechten Spießrutenlauf des gestrigen Abends erzählte.

„Susan, bitte. Ich will wissen was mit mir passiert!“
Jessas Stimme klang verzweifelt, in ihren Augen sammelten sich neue Tränen.
Susan raffte sich zusammen, und begann langsam von den gestrigen und heutigen Ereignissen zu erzählen. Von dem Zusammenstoß mit der alten Frau vor dem Bäcker, die seltsame Wirkung des angeblichen Tee’s auf die Vögel, vom grässlichen Alptraum, wie sie Nain in diese ganze Misere mit hinein gezogen hatte, den schönen Momenten auf der Holzbank im Garten, dem Kinobesuch und so weiter.
Die Meisten Dinge konnte sie nicht wirklich erklären, da sie sie noch selber nicht verstand und andere Fragen einfach unbeantwortet waren.
Jessa hörte ihr aufmerksam zu und beruhigte sich so langsam, ignorierte regelrecht die immer größer werdenden Flügelfedern an ihrem Arm sowie den langsam entstehenden Bürzel.

„Du solltest dich vielleicht doch komplett ausziehen. Deine Federn und Knochen brauchen Platz zum wachsen, und wenn sie den nicht haben, wird’s sehr schmerzhaft.“ , riet ihr Susan, als sie zu Ende erzählt hatte. Nachdenklich betrachtete sie die orangeroten und dann die graubraunen Federn ihrer Freundin.
Bei welcher Vogelart hatte sie so was schon einmal gesehen?
„Geht... geht das nicht ein wenig zu weit?“, meinte Jessa zweifelnd.
„Keine Angst, keiner will dir was abgucken, zumindest im SBL nicht, wenn Victor recht hat. Außerdem ergeben deine Federn an den Stellen, die du nichts preisgeben willst dichte Büschel, da kann Mann nichts sehen.“
„Du hast etwas von einem ’Beach-Party-Look’ erwähnt...“
„Den sollten wir erst ausprobieren, wenn wir uns... ähm... komplett ’verwandelt’ haben. Damit wir überhaupt wissen wie wir unsere Sachen anziehen ohne das es schmerzhaft wird. Zum Beispiel wie hoch du dein Höschen wegen dem Bürzel hochziehen kannst.“, sagte Susan, worauf Jessa sie wieder mit ihren Vogelaugen verwirrt ansah.
„Bürzel? Was ist ein Bürzel?“
„Der Schwanz bei den Vögeln, du weist schon, das was an ihrem Hintern dranhängt.“
„Ah, ok.“ Mit einem scheuem Lächeln fügte Jessa hinzu „Ich hab keine Ahnung von Vögeln, da musst du mir glaub ich später auch mal ein paar Dinge erklären...“
„Mach ich gerne!“, versicherte Susan und sah auf die Uhr.
Sie war schon seit einer Viertelstunde in Jessa’s Zimmer! Eigentlich wollte sie ja was unternehmen, die wenige Zeit als Menschen nutzen. Aber sie konnte unmöglich Jessa jetzt hier im Stich lassen!
Dann kam ihr plötzlich ein Gedanke.
„Hey, wie wäre es wenn du, Viktor, Nain und ich einfach so etwas wie einen Ausflug in die Wildnis machen? Dort könnten wir ungestört uns an unsere... ähm... neuen Körper gewöhnen und ein paar weitere Sachen klären.“
Der Vorschlag gefiel ihr. Schöne frische Luft, Bäume zum hinaufflattern und eine saftiges Gebüsch, in dem es vor leckeren Insekten wimmelte...
Leckere Insekten?! Meine Güte, was ändert sich noch an mir?

„Klingt... gut...“, antwortete Jessa mit einem zaghaften Lächeln. Beziehungsweise ihre Backenfedern richteten sich dementsprechend auf. „Aber könnten wir vielleicht trotzdem was zum anziehen mitnehmen?“
„Klar. Wir werden eh alle unser Badezeug mitnehmen, alleine wegen dieser Beach-Party-Idee“ Susan erwiderte dann ihr zaghaftes lächeln. „Eigentlich bin ich nur zu dir gekommen, weil ich dich fragen wollte ob du mit uns drei eine kleine Stadttour machen wolltest...“
„Was wohl jetzt nicht mehr möglich ist.“
Eine ungewohnte Bitterkeit lag in Jessa’s Worten, die Susan Sorge bereitete. Sie knuffte spielerisch ihrer Freundin gegen die gefiederte Schulter.
„Hey, es hat auch sicher seine schönen Seiten ein Vogelmensch zu sein. Wir können uns den Herzenswunsch vieler Menschen einfach so erfüllen: fliegen! Uns wird’s immer kuschelig warm sein, dank unserer Federn, und durch sie können wir alles mögliche erfühlen! Niemand sonst auf der Welt kann seine Köpfe so weit nach hinten drehen wie wir! Und wenn Nain recht hat, können wir sogar ein wenig mit den Tieren kommunizieren. Wir könnten einfach so nach Kuba fliegen, wir könnten die steilsten Berge hinauf fliegen und dabei genießen, wie der Wind unsere Federn zerzaust...“

Verträumt blickte Susan zur Zimmerdecke hinauf, und Jessa’s Frust war wie weggeblasen. Ihre Freundin hatte recht, es würde sicher seine schönen Seiten haben.
Irgendwie.

„Also gut. Ich schreib nur noch schnell eine Nachricht für meine Eltern und schnapp meinen Bikini, dann können wir los.“, antwortete Jessa mit ihrem ersten glücklichen Lächeln des Tages.
Sie kramte hastig den Bikini aus dem Wäscheschrank und kritzelte schnell eine Notiz für ihre Eltern.
„Bin mit Freunden in der Stadt unterwegs, wird wahrscheinlich ziemlich spät heute Abend. Jessa.“

Sie gingen aus dem Zimmer hinaus und hinunter in den Flur, wobei Jessa ein paar Probleme hatte mit ihren Klauen die Treppe herunter zu laufen. Auch hatte sie einen seltsam federnden Gang und ihr Kiefer hat kurz und schmerzhaft geknackt.
Was das wohl wieder bedeutet?, fragte sich Jessa und hatte endlich das untere Ende der Treppe erreicht.
Im Flur...

Where will this story go next? Your choices are below...


Character Prompts, the App!
Get it for the iPhone/iPod/iPad or Android.
Creative fun in the palm of your hand.
      * indicates the next chapter is blank and needs to be created.
© Copyright yarrek (UN: yarrek at Writing.Com). All rights reserved.
yarrek has granted Writing.Com, its affiliates and syndicates non-exclusive rights to display this work within this interactive story.
Poster accepts all responsibility, legal and otherwise, for the content uploaded, submitted to and posted on Writing.Com.
Members who added to this interactive
story also contributed to these:
"Giant Anthro Egyptian Gods!
    88 chapters

<<-- Previous Chapter | Story Outline | List Recent Additions