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Monday
May 28, 2012
2:13am EDT


  >> Interactive Story >> Young Adult >> ID #1377084  |   Show DetailsPrinter Friendly Page Tell A Friend
Rated:
18+
Von Rabentöchtern und der neuen Welt...
Drei spannende, fesselnde Geschichten! Wirkt mit oder lest sie einfach :D
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Content Rating Notice:  Recommended for Readers 18 Years and Older Only
This choice: Nain legt sich mit Susan wieder hin. Es war sicher nur ein Tier gewesen. | Go Back

  Chapter 37: Spritzenangst?   (ID #578262)
    an addition by: yarrek  More by this author

(Ein Kapitel von terralux)

Es war ein beschaulicher Frieden und Victor, der als Fuchs wohl bessere Sinne haben sollte würde sie wohl warnen, würde etwas wirklich Gefährliches kommen. So abgelegen, wie dieser Ort war würde wohl eh niemand…

Ein lautes knacken ziemlich in der Nähe ließ ihn hochfahren, genau wie Victor.
Aufgeschreckt tauschten die beiden nervöse Blicke. Susan sah unsicher zwischen den beiden hin und her, dann zu Jessa, die unsicher zu den Dreien zurück blickte.
Das Knacken und Rascheln kam näher und Victor nickte Nain viel sagend zu. Sie beide wollten nachsehen gehen und die Mädchen lassen, wo sie waren.
Wortlos standen sie leise auf und bewegten sich leise auf das Gebüsch zu, aus dessen Richtung die Geräusche kamen. Peinlich genau achteten sie darauf nicht auf einen alten Ast, oder anderen knackenden Gegenständen zu treten.
Langsam kamen sie dem Gebüsch immer näher, als das Rascheln plötzlich erstarb. Nain und Victor sahen sich an. Dann purzelte plötzlich ein weißer Kittel vornüber heraus. Nach Überwindung des kurzen Schreckens wollten sich die beiden schon auf den Kittel stürzen, als dieser fluchend aufstand.
„Müsst ihr wirklich in so entlegene Stellen gehen? Hier kommt man ja nie ohne blaue Flecken hin!“.

Ein schrill krächzender Schrei entfuhr Jessa und sie deutete auf den weißen Kittel:
„Was soll das? Wer ist das? Ein verrückter Wissenschaftler? Ist er hierfür verantwortlich? Ich werde ihn besser zum schweigen bringen!“
„Halt, Jessa, warte!“, ging Susan dazwischen. „Du verstehst das falsch.“
„Oh nein… ich glaube nicht… natürlich, ihr wollt mich für seine perversen Experimente nutzen, damit ihr nicht selbst darunter leiden müsst, ja?“, sie wurde immer aufgebrachter und ihr Federkleid blähte sich bedrohlich auf.
„Nein, ich versichere dir, ich will ganz sicher keine Experimente machen. Ich bin nur hier, um das letzte Stadium zu überwachen und dir mit einem Gebiss zu helfen.“, entgegnete der Mann sachlich.
„Achja? Und wenn ich dir nicht glaube? Warum bist du durch den Wald gekommen und hast nicht einfach auf Handy angerufen und dir angekündigt?“
„Gute Frage, allerdings habe ich hier ein Navi, das mir genau meine Position und die von euch anzeigt und wenn ihr wüsstet, wo sich euresgleichen alles herumtreibt, ihr könnt sicher sein, solche Wege kann niemand beschreiben.“
„Na schön, aber warum hast du dich nicht angekündigt?“
„Weil ich hier kein Netz habe…“
Ein flüchtiger Blick von allen auf ihr Handy verriet ihnen, dass sie tatsächlich im absoluten Funkloch saßen.
„Ach komm, jetzt sei mal nicht so überdreht Jessa, ich kenne ihn, er ist im SBL, er kommt immer zu solchen Einsätzen.“, meinte Victor beschwichtigend.
„Er war auch dabei, als wir uns verwandelt hatten.“, gab Nain zu.
„In Ordnung… aber sobald er ein Skalpell, ein Spritze, oder sonst was zückt ist er dran, mein neuer Schnabel dürfte eine ziemlich effektive Waffe sein, wenn ich mir den so ansehe.“, meinte Jessa, während sich ihre Feder wieder legten. Nur die um den Schnabel richteten sich zu einem irgendwie boshaft aussehenden grinsen auf.
„Gut, nachdem wir das geklärt haben… darf ich mich etwas ausruhen? Ich bin einige Kilometer quer durch den Wald marschiert und diese verdammten Ranken und Stachelgebüsche haben mir sicher hundert Kratzer verpasst.“
„Ha, jetzt wünscht du dir sicher auch ein Fell, oder Federn, die dich schützen, oder Doc?“, fragte Victor belustigt.
„Ja, sicher, leider darf ich aus gesundheitlichen Gründen niemals von dem Tee trinken.“
„Wie jetzt? Warum das nicht?“, platzte es aus Susan heraus.
„Weil ich allergisch auf Tee reagiere und sie Substanzen ohne einige Bestandteile des Tees nicht wirken, deswegen.“, gab der Doktor grummelnd zurück.
„Ach, komm schon Doc, die Fähigkeiten sind zwar schon ganz nett, aber dafür kannst du Urlaub machen, wo immer du willst.“, tröstete Victor.
Daran hatten Nain und Susan noch gar nicht gedacht. Sie hatten zwar jetzt eine nette kleine Abwechslung mit ihrer Verwandlung gehabt und schnell würde ihnen nicht langweilig werden, aber ewig in Maple Valley eingesperrt zu sein würde ziemlich sicher langweilig werden.

„Soll das heißen, wir versauern in diesem Örtchen, bis ans Ende unsrer Tage?“, platzte es aus Susan heraus.
„Naja, es gibt Anstrengungen auf Cuba einen Ferienort ein zu richten…“
„Cuba?!“, schallte es aus vier Kehlen zugleich in unterschiedlichen Tonfall.
„Das ist doch kommunistisch…“
„Das kann ja interessant werden, Cuba soll schön sein…“
„Was soll ich in Cuba?“
„Wie kommen wir denn da hin?“
„Ganz ruhig ihr vier.“, wies sie der Doktor an. „Ich sagte es gibt Anstrengungen, es ist noch nichts sicher.“
„Na toll, aber uns erst Hoffnungen machen…“, entfuhr es Nain etwas ungewollt.
„Ich hoffe ihr könnt noch mehr als meckern… wenn ihr wüsstet, was das SBL für Probleme und Anstrengungen nur wegen euch auf sich nimmt wärt ihr vielleicht etwas dankbarer.“
„Irgendwie… fühle ich mich nicht gut…“, meinte Jessa etwas zögernd.
„Ach verflixt, ich habe fast mit so was gerechnet… wäre ja auch zu schön gewesen… Voctor, komm her!“
„Als wäre ich ein Schoßhund…“, murmelte Victor und beugte sich zu ihm herunter.
„Also, ich muss ihr eine spritze verpassen, sie kann sonst üble Probleme bekommen.“, flüsterte der Doktor.
„Eine Spritze?!“, zischte Victor. „Klasse Doc, das hat uns gefehlt…“
„Ich kann nichts dafür… was meinst du, sollten wir es ihr sagen, oder willst du sie ablenken, oder festhalten, wenn ich sie ihr gebe?“
Victor zögerte…
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