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Wednesday
February 15, 2012
11:32am EST


  >> Interactive Story >> Young Adult >> ID #1377084  |   Show DetailsPrinter Friendly Page Tell A Friend
Rated:
18+
Von Rabentöchtern und der neuen Welt...
Drei spannende, fesselnde Geschichten! Wirkt mit oder lest sie einfach :D
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This item has no ratings.
Content Rating Notice:  Recommended for Readers 18 Years and Older Only
This choice: Matteo wechselte lieber voerst das Thema... | Go Back

  Chapter 20: Abenteurerglück   (ID #794325)
    an addition by: yarrek  More by this author

(Ein Kapitel von terralux!)

„Hmm… willst du das wirklich hören?“, fragte Matteo langsam und leise, während er weiter in die Sterne über ihn sah.
„So schlimm kann es doch nicht sein, oder?“, erwiderte Jan etwas unsicher.
In diesem Moment traf Matteo seine Entscheidung.
„Nunja, wie fühlst du dich, nachdem du aufgewacht bist? Das Zeug, was du getrunken hast, was macht es?“
„Ich fühl mich komisch, irgendwie kribbelt mein Körper und schmerzt an manchen Stellen, das sollte mich aber nicht wundern, immerhin habt ihr mich durch den halben Dschungel getragen…“, erklärte Jan.
„Ich glaube, dass dieses Zeug irgendetwas mit dir macht. Keine Ahnung was, aber es ist unheimlich.“, meinte Matteo und wühlte in einem der Rucksäcke nach dem Brotleib.

Jan begann zu gähnen. Er machte den Mund immer weiter auf und endlich... Plötzlich spürte Jan ein kräftiges Knacken am Kiefer, wie als wenn er sich etwas ausgerenkt hätte. Er spürte erschrocken wie der Unterkiefer ein wenig nach unten klappte und schlug sich reflexartig vor den Mund, was den Knochen mit einem weiteren Knacken wieder in das Gelenk springen lies.
Alles war nur während des Hauchs einer Sekunde geschehen, doch trotzdem raste sein Herz. Was war denn das gerade?, fragte Jan sich verwirrt und sah zu Matteo, der gerade seinen Kopf fragend in die Richtung des Spaniers hob.
„Ist irgendetwas?“
Jan schüttelte immer noch etwas verstört nur den Kopf und sah zu den hohen Baumwipfeln des Dschungels herauf. Hab ich mir das gerade nur eingebildet?, fragte er sich ernsthaft und befühlte nachdenklich seinen Kiefer. Alles war an seinem Platz, selbst wenn er sich immer noch etwas seltsam fühlte. Ich muss herausfinden was in diesem Gebräu drinnen war. Weis Gott was der Trunk noch alles für Nebenwirkungen hat...

„Qualiotzl meinte doch, wir sollten weiter gehen, vielleicht hilft uns sein Stamm weiter, immerhin glauben sie an solchen Zauberquatsch, oder?“
„Ich gehe heute keinen Schritt mehr, für heute bin ich einfach nur fertig. Außerdem habe ich mal gehört, dass es viele verschiedene Götter und so was für die Ureinwohner gibt.“, entgegnete Matteo.
„Aber ich kann nicht einfach hier rumsitzen und nichts tun…“, maulte Jan.
„Dann geh doch und hol Feuerholz, du hast ja auch in letzter Zeit genug gepennt!“, erwiderte Matteo giftig.
„Kein Grund gleich so auszurasten…“, erklärte Jan vorsichtig und erhob sich. Seine Beine zitterten etwas unter dem Gewicht, aber er sagte nichts und schob es auf dieses komische Gebräu und seinen langen Schlaf.
„Ich bin dann gleich wohl wieder da.“, erklärte er in der Annahme, dass Matteo wohl nur etwas Ruhe brauchte. Er hatte wohl auch genug erlebt in den letzten Stunden.
Vorsichtig tauchte Jan ins Gebüsch ein.
„Pass auf, dass du den Weg zurück findest.“, hallte es hinter ihm. Jan nahm es erstaunlich gleichgültig zur Kenntnis. Er hatte Hunger und ihm war ein wenig kalt. Eigentlich ging ihm die Situation ziemlich gegen den Strich. Griesgrämig stellte er fest, dass seine Beine auch schon mal ausdauernder waren. Er war nicht wirklich gut vorwärts gekommen und schon begann er außer Atem zu kommen. Gut, er ging bergauf, aber das hätte ihm früher doch auch nicht so schnell etwas ausgemacht. Wirklich steil war es nicht.
Er machte eine kurze Pause und sah sich um.

Jan lehnte an dem Stamm, als er ein leises Rascheln hörte. Es klang so ähnlich, wie wenn Qualiotzl durch den Dschungel schlich. Man hörte dieses Rascheln nur, wenn man in unmittelbarer Nähe…
Jan brach ab. Qualiotzl war ja nicht mehr bei ihnen, also musste es…
Beinahe hätte er damit gerechnet in das schelmische Grinsen seines Freundes zu sehen, aber stattdessen blickte er in das ernste Gesicht eines älteren Kriegers, dessen Speer mit scharfer Spitze auf den wehrlosen Spanier zeigte. Wortlos starrte er Jan an und richtete den Speer auf dessen Kehle aus. Er bedeutete ihm mit knappen Zeichen, dass der Abenteurer sterben würde, wenn er anfangen würde zu sprechen. Jan nickte verstehend. Dann sah er hinunter.
Matteo wurde gerade aus dem Gebüsch gezerrt hinter dem ihr kleines Lager war.

„Immer diese Eingeborenen…“, dachte der Spanier bei sich. „Wo bringen sie uns wohl diesmal hin? Vielleicht sind sie ja von Qualiotzls Stamm? Hoffentlich haben sie irgendwo was zu beißen, am besten Fleisch…“
Der letzte Gedanke verwirrte ihn irgendwie. Aber er tat ihn mit einem inneren Schulterzucken ab.
Immer mehr Krieger gesellten sich zu ihnen. Jan wurde den Abhang hinauf getrieben und die Gruppe führte sie weiter. Er sagte nichts, aber seine Beine machten diese Anstrengung nur unter Protest mit. Er fühlte sich immer schwächer. Ob er es noch zum Dorf schaffen würde? Was würden die Eingeborenen machen, wenn er zusammenbrach? Er fühlte sich gar nicht gut…
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