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Monday
May 28, 2012
2:15am EDT


  >> Interactive Story >> Young Adult >> ID #1377084  |   Show DetailsPrinter Friendly Page Tell A Friend
Rated:
18+
Von Rabentöchtern und der neuen Welt...
Drei spannende, fesselnde Geschichten! Wirkt mit oder lest sie einfach :D
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This item has no ratings.
Content Rating Notice:  Recommended for Readers 18 Years and Older Only
This choice: Lena und Steffen gehen zusammen noch ein Stück. | Go Back

  Chapter 15: Der Weg nach Hause   (ID #603107)
    an addition by: yarrek  More by this author

Müde und erschöpft setzen die beiden ihren Weg nach Hause fort. Lena fröstelte es ab und zu, obwohl sie zusätzlich zu ihrer Fließjacke auch noch Steffens Pulli anhatte.
Steffen hatte ihn ihr mit einem sanften Lächeln in die Hand gedrückt und gemeint
„Ich brauch ihn eh nicht und du zitterst vor Kälte.“
Zuerst hatte sie sein Angebot schwach lächelnd abgelehnt, doch er hatte darauf bestanden dass sie den Pulli anzog. Und insgeheim war sie auch froh dass sie nun das warme Oberteil anhatte, es war wirklich unnatürlich kalt in dieser klaren Nacht...

Nach ein paar Schritten versuchte Steffen die Stille zwischen ihnen ein wenig aufzulockern und fragte neugierig „Worum geht es eigentlich genau in deinem Buch?“
Sie winkte verlegen lächelnd ab und antwortete ausweichend. „Ich bin noch nicht besonders weit, da gibt es noch nicht so viel zu erzählen...“
Wiedereinmal ließ der Wolf nicht locker und sagte neugierig „Na komm schon, ein bisschen was kannst du doch sicher erzählen, ich komm sicher nicht von einem Verlag der dir deine Ideen klauen will.“
Das letzte sagte er mit einem verschmitzten Grinsen, worauf sie kurz auflachte.
„Na das hoff ich ja mal für dich! ... Also gut...
Wie gesagt, es geht um Anthros die in einer anderen frühmittelalterlichen Welt leben. Ein erwachsener Fuchs lebt mit seiner Familie in einem großem Dorf voller anderer Anthros, „Tiermenschen“ oder wie auch immer du sie nennen willst... Oder dich, je nachdem...
Die Menschen die auf dem gleichen Kontinent leben, leben mit den Anthros relativ friedlich nebeneinander, bis durch die Länder der Menschen Plagen, Seuchen und Hungersnöte ziehen. Die Anthros leben in eintracht mit der Natur, also passen sie mehr auf diese auf und sorgen für mehr Sauberkeit auf den Straßen, weshalb sie von den meisten Plagen verschont bleiben. Die Menschen glauben deshalb, diese Tierwesen würden hinter ihrem Leid stecken und versuchen die dann vom Kontinent zu vertreiben...“

Sie gingen die halbdunkle Straße entlang während Lena ihm immer mehr von ihrem Buch erzählte, langsam immer sicherer werdend. Steffen hörte ihr gespannt zu, bemerkte belustigt wie sie sich immer weiter in ihre Erzählung hinein steigerte und... spürte oder... witterte irgendwie dass sie ein wenig Angst vor seiner Reaktion hatte...
„... und, was hältst du bisher davon?“, fragte Lena plötzlich und sah den Wolf ein wenig nervös an.
Er antwortete Schwanz wedelnd „Bisher klingt sie richtig gut und spannend... Vor allem während Seereise der Dörfler zu ihrer ’Legendeninsel’ wird sicher einiges passieren, oder?“
Lena sah wieder erleichtert auf die Straße vor ihnen. „Natürlich... auch wenn ich noch genau weis was...“

Es wurde still zwischen ihnen, während sie weiter die Straße entlang gingen, ab und zu zum sternbehangenem Nachthimmel blickend. Steffen sog genüsslich die klare Nachtluft ein, während Lena ab und zu ihn unschlüssig ansah. Plötzlich sagte sie überrascht
„Oh, wir sind ja schon bei mir!“

Sie standen vor einem großen sechsstöckigem Plattenbau vor dem ein kleiner Grünstreifen mit ein paar Büschen war und ein kränklicher Baum stand. Ein großes und farbenfrohes Grafittie prangte links von der Eingangstür an der grau-weißen Hauswand und verkündete „Snu-Snu Playa!“.
„Ähm... Bis Morgen schätz ich mal... Danke für’s retten... und herbringen...
Ich... Ich werd’ mich irgendwann mal revanchieren...“
Steffen schreckte aus seinen Träumereien auf. Waren sie wirklich schon da? War seine Zeit alleine mit ihr schon vorbei? Seine Ohren sanken ein wenig herab und er antwortete ihr etwas traurig lächelnd
„War doch selbstverständlich... Bis Morgen dann!“
Lena umarmte ihr noch einmal flüchtig mit einem etwas gezwungenem Lächeln und verschwand dann eilig hinter der Eingangstür.
Steffen sah ihr nachdenklich hinterher, seufzte traurig und drehte sich mit hängenden Ohren um. Zeit nach Hause zu gehen.
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