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Monday
May 28, 2012
2:15am EDT


  >> Interactive Story >> Young Adult >> ID #1377084  |   Show DetailsPrinter Friendly Page Tell A Friend
Rated:
18+
Von Rabentöchtern und der neuen Welt...
Drei spannende, fesselnde Geschichten! Wirkt mit oder lest sie einfach :D
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This item has no ratings.
Content Rating Notice:  Recommended for Readers 18 Years and Older Only
This choice: "Moment, hab ich nicht irgendwas vergessen?" | Go Back

  Chapter 16: Buchstabenbeute gewittetert,,,   (ID #611615)
    an addition by: yarrek  More by this author

(Ein Kapitel von terralux)

Er kam aber nur zwei Schritte weit, als die Tür sich wieder öffnete.
Lena sah heraus und meinte:
„Steffen… kommst du noch mal bitte?“
Steffens Ohren stellten sich auf. Was war denn nun noch wichtiges? Na egal, er war erstmal froh, dass Lena ihn noch mal rief. Eilig ging er zurück zu ihrer Haustür.

„Ja, was gibt’s denn?“, fragte er sichtlich erfreut.
„Würde … würde es dir etwas ausmachen noch etwas… hier zu bleiben?“, stotterte sie leicht nervös.
Lächelnd antwortete Steffen: „Nein, wenn du nichts dagegen hast bleiben ich solange du willst.“
„Vielen Dank, das wäre lieb, denn weißt du, die Sache mit dem Entführer… das geht mir nicht aus dem Kopf, ich sehe sein Gesicht noch immer, eine hässliche Fratze und irgendwie scheint er mich in meinen Gedanken zu verfolgen, Ich sehe ihn immer brennend stehen. Irgendwie glaube ich, dass wir nicht das letzte mal von ihm, oder seinen Mördern gehört haben… ich habe Angst Steffen…“, brachte Lena mit feuchten Augen heraus.
„Angst allein zu sein heute Abend…“

Steffen musste innerlich lächeln, er hatte die Angst zwar schon eher gewittert, aber vermutet, dass Lena ihn unmöglich sofort einladen würde. So gefiel es ihm jedenfalls umso besser.
„Das ist doch kein Problem Lena, ich bleibe gerne noch und spiele den Wachhund, keine Angst, mir entgeht nichts. Wenn du willst bleibe ich auch bis morgen früh.“
„Das wäre sehr nett, vielen Dank.“, erwiderte Lena erleichtert und zog die Tür ganz auf, um ihn herein zu lassen. Sie schaltete das Licht ein und Steffen kam um ein verwundertes winseln nicht umher.
Der Flur war geschmackvoll eingerichtet, wenn auch etwas eng. Ihm fiel allerdings sofort auf, dass die Bilder allesamt etwas mit Wölfen oder fremden Welten zu tun hatten. Irgendwie musste er wieder an das Buch denken, das sie schreiben wollte. Er würde großen Spaß daran haben ihr zu helfen, da war er sich sicher.
„Komm doch bitte mit in die Stube, ich mach uns gleich etwas zu essen…“, sie hielt jäh inne.
„Oh, äh, was frisst… äh isst du denn so? Ich meine… sorry, wollte nicht fressen sagen und äh…“
„Ist schon in Ordnung“, unterbrach Steffen sie locker. „Mir würde etwas Wasser und ein Stück Fleisch mit Brot schon reichen, wenn du etwas da hast.“
„Wie wäre es mit Würstchen?“, fragte sie hoffnungsvoll.
„Das wäre vollkommen in Ordnung.“, entgegnete er glücklich.
Dann führte sie ihn in die Stube.

Einiges hatte er erwartet, aber nicht das. Es gab eine gemütliche Couch und einen Fernseher, wie üblich, allerdings ebenso ein Fahrrad für innerhäusliche Trainingsfahrten und ein ganzer Abschnitt des Raumes war zu einer kleinen Bibliothek ausgebaut mit Unmengen an Büchern in den Regalen. Dazu stand dort ein großer Schreibtisch mit vielen mehr oder weniger unsortierten Blättern darauf.
„Ob das wohl von ihrem Buch ist?“, fragte er sich.
Seine Neugier war geweckt und wenn Steffen erst einmal neugierig war, dann konnte es gefährlich werden. Manche Wesen waren von Natur aus eben sehr neugierig und bei Steffen kamen die feinen Sinne hinzu, die sich fast automatisch auf den Tisch dort oben fixierten.
„Würde Lena wohl etwas dagegen haben, wenn…?“
„Ja, bestimmt“, gestand er seinem Gewissen ein. Bücher waren etwas Privates, immer waren auch wesentliche Bestandteile des Autors darin zu finden, seine Persönlichkeit, seine Sehnsüchte, oder einfach seine Weltanschauungen. Er durfte der Neugier hier nicht so einfach nachgeben.
Er suchte Ablenkung und fand den Fernseher. Lena hätte doch sicher nichts dagegen, wenn er den Fernseher an machte, vielleicht wollte sie zur Ablenkung nachher ja auch einen Film gucken?
So oder so… aber das Buch…
Steffen war hin und her gerissen, er durfte die noch sehr frische Freundschaft mit Lena nicht so einfach aufs Spiel setzen, andererseits wollte er wissen was da lag… JETZT…

Er schaute noch einmal in Richtung Küche und entschied dann:
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