This choice: ... | Go Back Chapter 24: Auf ein Chilli mit einer lokalen Berühmtheit (ID #938106) an addition by: yarrek ![View yarrek's Portfolio. [Offline / Private]](http://images.Writing.Com/imgs/writing.com/writers/costumicons/ps-icon-regular-10.gif) More by this author (Ein neues Kapitel von Terralux!)
„Irgendein Kinofilm wird er wohl kaum gucken. Er hat mich mal von diesem ‚Kampf der Titanen’ Film gewarnt. Ich war dennoch drin, aber er hatte Recht. Der war wirklich schlecht. Vielleicht versuchst du es mal mit einem guten Klassiker. So etwas wie Galaxy Quest?“
„Gute Idee, leider wird so etwas in keinem belebten Kino in der Stadt ausgestrahlt.“
„Ach mist, stimmt.“
„Wenn ihr unbedingt wollt, dass ich was in der Stadt mache könnten wir kurz in ein Cafe gehen morgen Nachmittag.“, schoss eine Stimme in die kurze Pause. Beide drehten ruckartig den Kopf zu der schmalen Gestalt mit Brille, einem Headset um den Hals und blondem Haar, die sich auf den Flur gestellt hatte und schwarze Technik trug.
„Das klingt gut!“, freute sich Janine mit einem schnellen Hörnchenlächeln.
„Ich weiß nicht, ob ich dann kann, morgen gleich ist mein zweiter Arbeitstag und es kann gut sein, dass ich eine Kollegin noch etwas begleite.“
„Du hast Arbeit gefunden, Steffen? Das freut mich, sehr schön.“, erwiderte Kevin ehrlich.
„Erzähl nachher mal davon, wie es war und wo du bist.“, stimmte Janine ein und probierte mit dem Holzlöffel etwas von dem Chili-Con-Carne. „Jetzt ist das Essen erst einmal fertig. Setz dich doch zu uns, Kevin.“
„Gerne, lass mich nur schnell die PS2 und das Eyetoy zum Fernseher bringen.“
„Was willst du damit?“, fragte Steffen.
„Ich dachte mir, dass wir heute Abend vielleicht mal ein wenig alte Technik genießen.“
„Ach, das ist doch keine zehn Jahre alt.“, entgegnet Janine mit einer wegwerfenden Bewegung.
„Es wird nicht mehr hergestellt, also ist es alt.“, gab Kevin mit einem lächeln zurück. „Außerdem wird es interessant, wenn wir das hier mit der Wii vergleichen. Ich hab noch eine in meinem Zimmer, die wir aufbauen können.“
„Glaubst du ernsthaft, dass das alte Schrottteil von Fernseher es schafft?“
„Das werden wir nachher sehen. Erstmal gibt’s jetzt Essen.“, ging Janine dazwischen und platzierte das herrlich duftende Chili auf den Tisch.
„Das riecht wirklich gut.“, erklärte Kevin, stellte die Elektronik zur Seite und ging zum Tisch, um dann beim Topf zu schnuppern.
„Setz dich doch zu uns, ich hab genug für alle gemacht.“
„Gerne, außerdem würde ich mich freuen, wann Steffen uns endlich von dem gesprengten Auto erzählt.“
Sowohl der Wolf, als auch das Grauhörnchen bekamen große Augen.
„Woher weißt du…?“, begann Steffen, doch Kevin winkte ab. „Man muss nur die richtigen Leute im Twitter kennen. Außerdem gibt es nicht allzu viele Wölfe in Köln, die zu der Uhrzeit in der Nähe eines explodierten Wagens sein konnten, der alleine für genug Aufsehen gesorgt hat.“
„Verdammte Reporter.“, fluchte Steffen, wobei er sich zurück lehnte und die Arme verschränkte und Janine allen Essen aufgab.
„Also stimmt es, dass du da warst?“, hakte sie nach, wobei ihr flauschiger Schwanz aufgeregt zuckte.
„Ja, war ich.“, gab er kurz zurück und erklärte den Beiden einiges vom ersten Arbeitstag und wie der Mann nach seiner Entdeckung geflüchtet war. Die etwas stärker freundschaftlichen Gefühle zu Lena ließ er weg. Es reichte, wenn er erklärte, dass sie ihn gerne noch etwas näher kennen lernen wollte als künftigen Kollegen, außerdem habe sie noch etwas Angst wegen des Wagens gehabt.
„… und so einfach wird man anscheinend eine lokale Berühmtheit.“, schloss er, während er den Teller sauber auslöffelte. Auf das Auslecken verzichtete er lieber.
„Lokale Berühmtheit, der war gut.“, lächelte Janine und jetzt ging auch Steffen die doppelte Bedeutung auf und er musste ebenso grinsen.
„Achja, auf dem Rückweg wäre ich fast in eine Demonstrantenherde gelaufen. Wisst ihr, warum die plötzlich so einen Aufmarsch machen?“
„Hast du es in den Nachrichten noch nicht mitbekommen? Einige Politiker überlegen laut das ganze Problem mit euch einfach durch vollständige Gleichstellung zu lösen. Das schmeckt so einigen Leuten nicht so wirklich.“
„Das ist total nervig mit diesen Idioten!“, raunzte Janine noch einmal verärgert. Sie war immer noch unzufrieden, dass ihr schöner Sport ausfallen musste.
„Ach, glaub mir, wenn wir gleich etwas Eye Toy spielen wird es schon sportlich genug. Die ersten Spiele da waren durchaus anstrengend. Kein Wunder, das wurde auch gemacht, um dicken, amerikanischen Kindern Sport zu bieten, ohne dass sie vom Fernseher weg mussten. So ganz aufgegangen ist das Prinzip leider nicht. Ab dem zweiten Teil war es schon weit weniger sportlich. Egal, ich geh das mal anschließen.“
„Was du nicht alles weißt…“, kommentierte Janine halb bewundernd.
„Macht mal, ich werde aber nur ein paar Runden mitspielen und dann duschen. Heute Abend ist mein zweiter Tag und ein Foto soll auch noch gemacht werden.“
„Oh, wenn du Glück hast kommt vielleicht Petra rechtzeitig wieder und kann dich aufstylen. Sie kennt sich doch damit aus.“, grinste Janine frech.
„Bitte nicht, alles, aber das nicht!“, stöhnte Steffen etwas übertrieben. „Meinst sie würde sich an mich heranwagen?“
„Keine Ahnung, aber hinterlass lieber nicht zu viele Haare in der Dusche, sie flippt immer aus, wenn da zu viel herumliegt.“
„Da kann ich wenig für… Aber ich versuche mein bestes.“
„Und lüfte nachher, damit es nicht nach nassem Hund riecht.“
„Manchmal beneide ich die Menschen um ihre einfache Lebensart…“
„Es gibt euch halt noch nicht lang genug, dass die Industrie euch analysiert hätte und euch vermarktet. Aber das wird kommen, macht euch deswegen mal keine Sorgen.“
„Mal abwarten…“, schloss Steffen, während Kevin die Geräte angeschlossen hat und die Startsequenz des Spiels aufflimmert.
„Wollt ihr die Oma im Tutorial sehen? Das haben sie damals recht gut und lustig gemacht.“, erklärte Kevin mit einem schmunzeln, aber Steffen winkte ab und wollte lieber sein Duschzeug zusammensuchen und gleich noch eine Runde spielen.
Während dem ersten Lacher betrat er sein Zimmer. Where will this story go next? Your choices are below...
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