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Wednesday
February 15, 2012
3:12pm EST


  >> Interactive Story >> Young Adult >> ID #1377084  |   Show DetailsPrinter Friendly Page Tell A Friend
Rated:
18+
Von Rabentöchtern und der neuen Welt...
Drei spannende, fesselnde Geschichten! Wirkt mit oder lest sie einfach :D
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Content Rating Notice:  Recommended for Readers 18 Years and Older Only
This choice: … den Schlüssel für die Voliere und eine Feder fühlte. | Go Back

  Chapter 8: Schlüssel und Feder   (ID #511848)
    an addition by: yarrek  More by this author

Sie hohlte aus ihrer Hosentasche den Schlüssel für die Voliere und... eine Feder?! Susan zuckte erschrocken zusammen sodass die Feder aus ihrer Hand fiel, langsam gen Boden gleitend. Ihr Gesicht wurde Aschfahl als sie die Farbe erkannte: blauschwarz.

Eine Weile lang stand sie nur geschockt da, doch dann versuchte Susan sich selbst zu beruhigen, sie wohnte in einem Haus das voll von Vögeln war- warum erschrak sie dann so sehr das eine Feder in ihrer Hose steckte? Sie schüttelte energisch den Kopf und lächelte zaghaft. Große Güte, ein Alptraum und ich seh schon überall Gespenster, dachte sie und beruhigte sich ein wenig. Garantiert hatte sich ein dunkel fedriger Vogel neben sie gelegt und hat geschlafen. Dann war sie aufgewacht, das Tier war davon geflattert und hatte eine Feder abgeworfen.

Und die ist dann einfach in deine Tasche gewandert, oder was?, flüsterte eine boshafte Stimme in ihrem Hinterkopf.
Das Mädchen schüttelte noch einmal heftig den Kopf und hohlte das Vogelfutter. Danach eilte sie zu den Voliere.

Die Voliere waren im sonnen reichsten Teils des Hausen angebaut und in ihnen waren die besonderen Vögel, auf die ihre Eltern besonders stolz waren. Susan mochte den Teil des Hauses besonders, es war herrlich zwischen all den zwitschernden Vögel zu sitzen... naja, bis eines der Viecher sich wieder erinnerte das es seine Aufgabe war ihr Leben zur Hölle zu machen. Sei es Form von Kot auf den Kopf ausscheiden, Vogelattacken (Der Schmerz wenn ein Vogel aus vollem Flug einem gegen die Brust kracht sollte man nicht unterschätzen!), ihre Haare zerzausen oder dass sie einfach nur auf Susans Knabberzeug stürzten wenn sie einmal nicht hinsah.
Sie liebte Vögel, keine Frage, aber manchmal hätte sie gute Lust mit einer Schrotflinte in den Voliere Amok zu laufen. Besonders wenn ihr Vater sie mit hämischen Grinsen verdonnerte die großen Käfige zu reinigen.

Sie betrat den Raum mit in dem die Voliere standen, wurde mit lautem gezwitscher begrüßt und stellte das Futter auf einem nahen Tisch ab. Körner, ein paar Stückchen Fleisch und eine besondere Medizin für einen der Blauaras der an irgendetwas hatte. Das Problem an dem Tier war das es sich weigerte zu essen und Susan etwas grob bein füttern des Kerlchens sein musste damit er die Medizin schluckte.

Neben den Blauaras waren im Raum auch Tigerwaldsänger, Rauchschwalben und ein paar Buntfalken untergebracht. Susan nahm etwas von dem Fleisch und brachte es zu den Buntfalklen. Normalerweise waren gerade diese Vögel besonders scheu zu ihr, versteckten sich sich geradezu in allen Ecken wenn sie sie auch nur sahen.
Nicht so heute. Die gesamten Tiere im Raum drängten sich fast schon in den Käfigen um Susan besser sehen zu können. Kreischend und zwitschernd standen sie an den Gittern und betrachteten das Mädchen mit ungeheurem Interesse, obwohl sie sie nun wirklich nicht zum ersten mal sahen.

Die sehen mich an als ob ich kein Mensch wäre, dachte Susan etwas nervös. Dann schüttelte sie wieder den Kopf. Es war schon unheimlich das die Vögel sie plötzlich mit solchen Interesse musterten, aber vielleicht lag es nur daran das sie heute noch nicht gefüttert worden waren. Aber das konnte sie sich nicht vorstellen, die Falken waren der ganze Stolz ihres Vaters, er würde eher selbst verhungern bevor seine „Kleinen“ irgendetwas von Nahrungsmangel mitbekommen würden.
Susan verteilte das Futter an die Vögel, flöhste dem kranken Blauara die Medizin ein, was diesmal viel einfacher ging als sonst, da der Vogel ihr anscheinend nicht mehr misstraute. Sie schaute noch nach ob auch kein Tier fehlte und verließ danach den Raum mit den Voliere.

Inzwischen war es Mittag geworden, das Wetter war herrlich und angenehm warm. Susan packte ihr Handy in die Hosentasche, ging hinaus und legte sich ins Gras, die Sonne genießend. Trotz des unheimlichen Angangs würde es heute ein schöner Tag werden, beschloss sie und schloss ihre Augen um die Sonne komplett zu genießen, als sie spürte wie etwas auf ihren Bauch hopste. Susan öffnete die Augen und sah einen kleinen braun-schwarzen Vogel der auf ihrem Bauch lag und gerade versuchte einzuschlafen. Susan lächelte bei dem friedlichen Anblick des Kleinen und schloss wieder die Augen. Ein sachter Wind wehte und die Federn des kleinen Vogels kitzelten etwas auf ihrer Haut (Sie trug ein bauchfreies Top) als etwas plötzlich den Frieden störte....
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