This choice: ...dass etwas an ihrer Brust kitzelte das sich wie eine weite Feder anfühlte... | Go Back Chapter 10: Reden oder Schweigen? (ID #636390) an addition by: yarrek ![View yarrek's Portfolio. [Offline / Private]](http://images.Writing.Com/imgs/writing.com/writers/costumicons/ps-icon-regular-10.gif) More by this author Susan musste eine ganze Weile in der Küche suchen bis sie das Glas mit den Sonnenblumenkernen fand, das ihre Mutter in einem der vielen Regale platziert hatte.
Susan klaubte etwas hungrig ein paar heraus und aß sie. Nicht schlecht, dachte sie und wollte eine weitere Portion herausklauben, doch da war plötzlich ein seltsames Gefühl an ihrer Burst, ein leichtes stechen. Susan hielt inne, doch da war es auch schon weg. Nein, das stimmte nicht, ein neues Gefühl war jetzt da, ein sachtes Kitzeln zwischen ihren Brüsten.
Was zur Hölle sollte das jetzt wieder bedeuten?, fragte Susan sich in Gedanken und langte mit der Rechten in ihren Ausschnitt. Was sie da fühlte gefiel ihr gar nicht...
Es fühlte sich an wie... Nein, das konnte nicht sein...
Susan rupfte die Feder heraus und entließ dabei ein schmerzerfülltes „Au!“. Ungläubig betrachtete sie die Feder: Die hatte die gleiche blauschwarze Farbe wie die die sie im Garten aus ihrem Haar gezupft hatte, war jedoch um einiges länger. An ihrer „Wurzel“ klebte frisches Blut.
Nein, nein und nochmals nein, das war unmöglich!
Susan blickte zwischen ihre Brüste und zuckte zusammen. Nicht nur das sie dort etwas blutete, nein, dort hingen noch weitere acht Federn!
Verstört schaute sie abwechselnd die Federn in ihrer Hand und die an ihrer Brust an.
Dann wanderte ihr Blick zu ihrem Zeigefinger. Susan atmete schwer ein. Er war etwas länger als der Mittelfinger. Nicht viel, vielleicht fünf oder sechs Millimeter aber dennoch länger. Susan schloss kurz die Augen und sah dann auf ihre linke Hand, auch da war der Zeigefinger länger als der Mittelfinger. Ok, das war wirklich gruslig. Doch abermals hatte Susan nicht den Drang zu kreischen oder panisch durchs Haus zu rennen. War das normal? Andererseits, selbst wenn sie es getan hätte, was hätte es ihr gebracht?
Und was war überhaupt an dieser Situation normal?!
Jetzt da sie die Federn bemerkt hatte, glaubte Susan auch durch sie... zu fühlen... Sie spürte den Stoff ihres Tops und des BH’s durch die Federn wie durch ihre Haut. Das war es was Susan am meisten verwunderte.
Sie strich noch einmal durch die Federn ...ihre Federn... und dachte kurz daran sie einfach herauszurupfen. Würden sie einfach wieder nachwachsen? Würde sie stark bluten?
Susan erschrak als plötzlich die Haustür klingelte. Das war jetzt der wohl denkbar ungünstigste Augenblick für Besuch. Susan entschied die Federn für den Moment an ihrer Brust hängen zu lassen. Die konnte man besser verbergen als eine blutende Wunde.
Sie eilte zur Tür und sah durch den Spion. Vor der Tür stand ihr Freund Nain "Bob" Chinaskie. Er hatte das gleiche Alter wie sie, war einen Kopf größer als sie und sah nicht schlecht aus mit seinen kupferbraunen kurzen Haaren. Nain hatte nichts außergewöhnliches an, eine lange Jeans und dazu ein weises Shirt.
Susan seufzte. Er würde wohl länger hierbleiben als ein Postbote. Hoffentlich passierten bis dahin nicht noch andere Dinge mit ihr. Sie öffnete die Tür mit einem fröhlichem Lächeln was Nain erwiderte und sie zur Begrüßung auf die Wange küsste.
„Na wie gehts meinem Spätzchen?“ fragte er, worauf Susan antwortete „Nicht so gut wie meinem Spatz“.
Sein Blick wurde etwas besorgt. „Wieso? Schlecht geträumt?“
Oh, wenn du nur wüsstest...
„Ja kann man sagen.“
„Naja, solange es nur ein Traum war. Sag mal hättest du Lust...“
Nain hielt mitten im Satz inne, betrachtete ihre Haare und fragte dann verwundert „Hast du deine Haare verdunkeln lassen oder so was?“
Susan sah ihn verwirrt an. „Verdunkeln lassen? Wie kommst du denn darauf?“
„Na deine Haare waren gestern noch hellbraun. Heut sind sie irgendwie... naja dunkelbraun.“
Susan musste den Drang widerstehen sich nervös durchs Haar zu fahren. Nain schüttelte kurz den Kopf und sagte dann „Naja, auch egal. Ich wollt nur Fragen ob du Lust hast mit mir, Sharon und Victor heut Abend ins Kino zu gehen? Gestern ist ein angeblich guter Film angelaufen.“ Er sah sie beinahe flehend an. Sie konnte nicht nein sagen!
„Öhm... Klar, ich denk bis heut Abend bin ich wieder ganz die Alte. Wie heist der Film?“
Ihr Freund lächelte erleichter und antwortete „Ähm... Lustig, jetzt hab ich den Filmnamen vergessen... Ich weis aber noch das er eine Verarsche von dem Film 300, du weist schon, dem Spartanerfilm, ist.“
„Klingt gut, wo treffen wir uns?“
„So zwischen acht und sieben Uhr Abends vor dem Kino. Victor und ich müssen noch ein paar Sachen vorher erledigen.“ Sein Blick wurde noch einmal etwas besorgt. „Und du bist sicher das es dir gut geht? Du siehst ziemlich fertig aus.“
Susan dachte kurz nach. Ja, sie fühlte sich ziemlich fertig, wer würde das nicht wenn einem plötzlich Federn wachsen würden? Sollte sie sich ihm anvertrauen und sagen das irgendetwas mit ihr passierte? Es wär nicht gut wenn er heute Abend feststellen würde, dass seiner Freundin Federn zwischen den Brüsten wuchsen...
Er würde mich für Irre halten, dachte Susan. Also wirklich, sie konnte selber kaum glauben was mit ihr gerade passierte. Aber Nain war ihr Freund und Susan würde nicht für immer ihre Federn oder was sonst noch kommen würde verbergen können.
Sie entschied sich...
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