This choice: Nein, jetzt gab es kein zurück mehr. Er würde es verstehen, er mag ja auch Vögel | Go Back Chapter 12: Leckere Eier und weitere Sorgen (ID #514411) an addition by: yarrek ![View yarrek's Portfolio. [Offline / Private]](http://images.Writing.Com/imgs/writing.com/writers/costumicons/ps-icon-regular-10.gif) More by this author Susan blieb schwer atmend an der Tür stehen. Sie machte sich schwere Vorwürfe, aber gleichzeitig war sie auch irgendwie... beruhigt und erleichtert, da ihr jetzt klar wurde das sie nicht als einzige mit Federn an ihrem Körper leben würde.
Aber wie würde Nain darauf reagieren das seine Freundin ihn quasi vergiftet hatte?
Er würde gezwungenermaßen damit zurecht kommen. Naja, das war jetzt etwas hart gesagt, dachte Susan. Sie liebten sich gegenseitig und teilten ihre Leidenschaft für Vögel. Bob würde Verständnis dafür haben, er musst es einfach!
Hoffentlich.
Ein Knurren in ihrem Magen erinnerte Susan daran das sie immer noch nichts zu Mittag gegessen hatte. Hungrig ging sie wieder zurück in die Küche zum Kühlschrank, öffnete ihn und musterte kritisch die Lebensmittel in ihm. Susan hatte jetzt Hunger auf etwas nährreicheres als nur Kerne.
Hm... Schinken, Salami, Käse, Milch... Oh, Eier!
Irgendwie schienen ihr die Eier im Moment am meisten zu zu sagen. Susan nahm die Packung aus dem Kühlschrank und ging mit ihr zur Ablage, wo sie die Packung öffnete und eines heraus nahm. Ihr viel ein, das sie noch ein Pfanne brauchte, also ging sie zum Schrank, um eine heraus zu nehmen. Sie nahm die Eierpfanne heraus, drückte dabei aber versehentlich das Ei ein. Schnell stellt sie die Pfanne weg, hastete zum Waschbecken und legte das zerbrochene Hühnerei in die Spüle. Ihre Hand war voll mit Eiweiß und –dotter, worauf Susan etwas davon von ihrem Handrücken abschleckte.
Ein unglaublich guter Geschmack verbreitete sich in ihrem Mund der Susan dazu brachte vor Entzückung zu stöhnen. Reflexartig packte sie die Überreste des Ei’s aus der Spüle und schlürfte den restlichen Inhalt aus ihm heraus. Susan genoss noch lange den Nachgeschmack als sie das komplette Ei leer geschleckt hatte. Ihr Blick wanderte zu den restlichen Eiern in der Packung, die nur darauf warteten gegessen zu werden.
Warum ist mir vorher noch nicht aufgefallen, wie gut diese Dinger roh sind?, fragte Susan sich in Gedanken als sie hungrig ein weiteres Ei packte, die Spitze abbiss und den Inhalt genüsslich ausschlürfte.
Dieser herrliche Geschmack... Susan konnte es nicht fassen das ihr all die Jahre etwas so leckeres entgangen war!
So vertilgte sie ein Hühnerei nach dem anderem und stellte plötzlich mit Verwunderung fest das die Packung leer war. Doch Susan fühlte sich gesättigt und fragte sich dennoch, was sie jetzt gerade dazu getrieben hatte diese ganzen Eier roh zu vertilgen.
Irgendetwas zwang ihren Blick auf ihren rechten Arm. Dort sah sie die lange schwarze Feder, die Nain zum Glück nicht bemerkt hatte. Die Feder saß in der Speiche und durchbrach die Haut so, dass sie um 90° vom Arm weg nach hinten zeigte, wie eine Flügelfeder bei einem Vogel.
Etwas schockiert und gleichzeitig fasziniert betrachtete Susan die sehr lange Feder. Spätestens jetzt war eine dumpfe Ahnung in ihr bestätigt. Sie verwandelte sich in einen Vogel! Naja, oder zumindest so etwas ähnlichen, bisher war sie nicht kleiner geworden...
Aber wie sollte sie ihre Feder heute Abend vor Nain und den anderen verstecken? Mit besorgtem Blick grübelte sie eine Weile...
Sie könnte die Feder herausreißen... aber wenn es bei den kleinen schon so schmerzhaft war, wie würde es erst bei dieser großen weh tun?
Aber, sie konnte ja auch schlecht einfach mit einer halben Meter langen Feder am Arm auftauchen... Vielleicht könnte sie ja etwas langärmliges Anziehen und so ihre „Flügelfeder“ im Ärmel verstecken?
Susan könnte natürlich auch die Feder etwas stutzen, aber wäre dass dann schmerzhaft oder wie Haare schneiden? So oder so wäre wahrscheinlich unangenehm.
Nach eine Weile entschied sie sich...
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