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Wednesday
February 15, 2012
11:04am EST


  >> Interactive Story >> Young Adult >> ID #1377084  |   Show DetailsPrinter Friendly Page Tell A Friend
Rated:
18+
Von Rabentöchtern und der neuen Welt...
Drei spannende, fesselnde Geschichten! Wirkt mit oder lest sie einfach :D
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Content Rating Notice:  Recommended for Readers 18 Years and Older Only
This choice: ... klingelte Nain an der Haustür. | Go Back

  Chapter 15: "Kroah?"   (ID #511855)
    an addition by: yarrek  More by this author

(ein kapitel von terralux!)

Zu allem Überfluss klingelte es an der Tür.
„So schnell? Nain scheint sich wirklich beeilt zu haben…“, dachte Susan.
Sie versuchte ihr Steißbein weitestgehend zu ignorieren, was zugegebenermaßen nicht ganz leicht war, vor allem, da sie sich in ihrer Hose jetzt leicht beengt fühlte, aber ausziehen wollte sie sie jetzt auch nicht, es würde schon gehen.

Noch konnte Susan alles relativieren und zu einem, zugegebenermaßen ziemlich schlechten, Scherz herunterspielen, indem sie die Armfeder vor Nain versteckte. Nein, das wäre jetzt eh zu spät, er wusste es nun, vielleicht hatte er auch schon Veränderungen bei sich entdeckt, wenn der Tee überhaupt bei ihm wirkte…

Vorsichtig öffnete sie die Tür und ließ ihn herein kommen, ging aber sofort wieder durch das Haus, zurück in den Garten. Sie brauchte etwas frische Luft und Platz um sich, in den engen Räumen würde sie klaustrophobische Anfälle bekommen bei diesem Gespräch, außerdem war die Sonne doch so schön am scheinen.
Er folgte ihr wortlos, aber sie glaubte, dass er auf ihren Hintern schaute. Unwillkürlich dachte Susan daran, dass sie mit dem, was da hinten wuchs vielleicht irgendwann einmal ihre Flugbahn bestimmen könnte… Aber dafür würde das wohl noch etwas mehr wachsen müssen.

Es dauerte viel zu kurz das Haus zu durchqueren und noch mal so schnell standen sie vor der Sonnenbeschienen Bank draußen, wo noch immer ihr Laptop stand.
„Also, was meinst du?“, fragte sie leicht zitternd und drehte sich um, wobei sie keine Anstalten machte ihre ziemlich lange Feder zu verstecken.
„Ich mache mir Sorgen um dich.“, meinte er in einem unbestimmten Ton, es steckte noch mehr dahinter.

„Warum?“, sofort darauf schalt sie sich für diese dumme Antwort, „Ich meine, Danke... Auch ich bin in Sorge um dich. Weißt du, es tut mir so Leid dir das angetan zu haben. Ich hätte es dir vorher sagen sollen, oder dich fragen sollen, aber ich hatte halt solche Angst…“
„Beruhige dich! Natürlich hättest du es mir sagen sollen, ich dachte du vertraust mir.
Andererseits… Ich kann schon verstehen, dass du Angst hattest mich zu verlieren, aber warum hast du mir nicht vertraut?“
„Könntest du mich denn noch lieben, oder auch nur wieder erkennen, wenn ich vielleicht morgen schon ein Vogel wäre?“
„Da hätte sich wohl ein Weg gefunden…“, sagte er ausweichend.
„Sieh dir das an!“, sie hielt ihm den Arm mit der langen Feder hin. „Was glaubst du, wie weit das gehen wird? Ich esse schon die seltsamsten Dinge und wer weiß, wie sich das weiter entwickelt, ich glaube ja schon, dass der Vogel da mich versteht!“, sie deutete auf den Blauara.
„Krooah?“ macht der und drehte den Kopf einmal.
„Was macht der überhaupt hier draußen? Müsste der nicht längst wegfliegen?“, fragte Nain unsicher, kam aber sofort auf das Thema zurück um Susan mit ihrer Sorge nicht hängen zu lassen. „Darf ich die Feder mal genau ansehen?“, fragte er Susan.
„Meinetwegen!“, schnaubte sie. Wie konnte Nain nur so ruhig bleiben?
„Danke.“, meinte er ruhig und sah sie im Sonnenlicht ruhig an. Nach einigem hin und her wenden wobei er, obwohl er vorsichtig war entlockte er ihr ein paar Mal ein „Au!“.
Dann ließ Nain los. „Die ist mal wirklich interessant, wenn ich noch ein paar mehr sehen könnte wüsste ich vielleicht was für eine Vogelart das ist.“
Susan war unsicher.

Was wollte er von ihr? Einerseits war sie wütend, dass er so wenig auf ihre Gefühle einging. Dann wieder erleichtert, dass er sich keine Sorgen um sich selbst machte.
Außerdem war sie sich nicht sicher, ob sie ihm die anderen Veränderungen zeigen sollte.
Vielleicht gab es ja Veränderungen, die sie selbst noch nicht bemerkt hatte…
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