This choice: ...dass er die Armfeder gesehen hatte... | Go Back Chapter 17: Noch einmal Glück gehabt... (ID #511857) an addition by: yarrek ![View yarrek's Portfolio. [Offline / Private]](http://images.Writing.Com/imgs/writing.com/writers/costumicons/ps-icon-regular-10.gif) More by this author (ein kapitel von terralux, mit einem guten insider zwischen ihm und mir ;) )
Dass er die Feder gesehen haben musste, denn Victors Augen wurden plötzlich ziemlich groß.
„Whoa, was ist denn das für eine lange Feder?“, aber nicht nur das schien er gesehen zu haben, „Und seit wann hast du schwarze Haare Susan?“
Wieder war es Nain, der sie rettete:
„Victor, das ist privat, die Feder ist ein Geschenk, bitte warte in der Küche, wir kommen sofort.“ Er unterstrich die Schlüsselwörter „privat“, „Geschenk“ und „Küche“, sodass er nur einmal nickte und in die Küche ging.
„Puh, danke, du hast mich fürs erste gerettet.“, seufzte Susan, „Aber wie verstecken wir jetzt die Feder?“
„Gibt es noch einen anderen Eingang an der Küche vorbei?“
„Nein, keinen durch den er mich nicht sehen würde.“
„Gut, dann schick ich ihn wieder weg, keine Ahnung was er wollte, aber so wichtig kann es ja nicht sein.“
Er zog schnell seine Sachen wieder an, sodass von seinen Federn nichts mehr zu sehen war.
„Warte, da hinten.“, Susan zog ihm noch schnell eine kurze Feder aus seinem Haar.
„Au!“
„Ups, die war wohl noch fest, tut es weh?“
„Nein, geht schon…“, er ging langsam in Richtung Küche, während Susan sich wieder anzog.
Mit den Sachen, die sie hier draußen hatte, ließen sich mittlerweile nicht mehr alle Federn verdecken. Mindestens die lange Armfeder würde weiterhin sichtbar bleiben.
Angestrengt dachte sie nach, was sie damit tun sollte. Abschneiden würde nichts bringen, herausziehen auch nicht, bliebe nur noch tarnen.
Da sie keinen Mantel mit so großen Ärmeln hatte musste sie die Feder wohl oder übel irgendwie verbiegen. Zuerst versuchte sie sie so zu drehen, dass sie in Richtung Schulter zeigte und mit einem einfachen Pullover zu verdecken war, aber das zog schmerzlich in ihrem Arm. Das würde sie wohl nicht ignorieren können. Also versuchte sie etwas Neues und wickelte die Feder um ihren Arm, wobei sie sich zur Schulter nach oben schraubte. Es ziepte zwar etwas und im Ansatz konnte sie nicht direkt am Arm bleiben, aber es würde gehen für die kurze Zeit.
„Wie viele Federn bekomme ich wohl noch bis heute Abend?“, fragte sie sich etwas ängstlich.
„Besser ich sorge dafür, dass nicht viel davon zu sehen sein wird… nur was mache ich mit dem Steiß?“
Sie war ratlos bei diesem Punkt, denn auch wenn Nain meinte, dass er kaum auffällt so wollte sie doch lieber kein Risiko eingehen. Vielleicht könnte er ihr nachher auch dabei helfen, immerhin bewahrte er anscheinend die Ruhe.
Sie hörte ein kurzes Lachen aus der Küche und dann schienen beide zur Haustür zu gehen.
Erleichtert schlenderte Susan in Richtung Küche. Was sie wohl in Zukunft erwarten würden? Was würde überhaupt aus ihren Freunden werden? Immerhin wäre ein Treffen bei weitem nicht mehr so einfach wie sonst. Dennoch gab ihr der Reiz des Unentdeckten, die möglichen Überraschungen, einfach die Spannung und Aufregung ein schönes, kribbelndes Gefühl der Aufregung.
In der Küche angekommen wartete Nain schon auf sie.
„Ist gerade noch mal gut gegangen.“, meinte er. „Victor glaubt jetzt, dass das nur eine Art Liebesspiel war und dass die Feder von einem Strauß kam.“
„Ein Glück, dass er sich mit Vögeln nicht gerade auskennt.“, seufzte Susan erleichtert.
„Ja, das können wir wohl sagen…“
„Worüber habt ihr am Ende eigentlich gelacht?“
„Äh, ja… er hatte die Wunde der Feder entdeckt und danach gefragt, da hab ich ihm erzählt, dass ich keine Ahnung hätte, die aber sicher von mutierten Riesenmoskitos kommen würde, du weißt doch, den Scherz letzten Jahrmarkt mit dem Plüschmoskito.“
„Achso, ja klar, gute Idee Nain.“
„So, es ist fast fünf, um 8 fängt der Film an, ich glaube ich sollte eben zu Hause bescheid sagen und was Essen, kommt sicher nicht gut, wenn wir uns da irgendwelche seltsamen Dinge bestellen… übrigens, ich steh jetzt plötzlich auf Rohen Fisch, von da her hast du es wohl besser erwischt als ich.“, lächelte er.
„Danke, Nain, ich wüsste nicht, was ich ohne dich tun sollte.“
„Kreischend in Ohnmacht fallen?“, witzelte er.
„Sehr lustig.“, kommentierte sie, „Aber bitte… Where will this story go next? Your choices are below...
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