This choice: Verlegen vertraute sie sich ihm an. | Go Back Chapter 22: Konfrontation! (ID #512985) an addition by: yarrek ![View yarrek's Portfolio. [Offline / Private]](http://images.Writing.Com/imgs/writing.com/writers/costumicons/ps-icon-regular-10.gif) More by this author Beide sahsen sie stumm da und wechselten ein paar ratlose Blicke.
"Wenn ihr es mir nicht erzählen wollt, ist auch kein Problem..." murmelte Victor etwas beleidigt und machte anstallten sich wieder der Strasse zu zu wenden, worauf Susan jedoch haspelte "Nein, nein. Es ist nur... naja... sehr schwierig..."
Sie suchte nach den passenden Worten, fand sie jedoch nicht. Nain seufzte Laut und sprach dann in ruhig "Victor, wir vertrauen dir, wirklich, aber..." Sein Freund unterbrach ihn mit einer gutmütigen Handbewegung. "Ihr könnts mir sagen. Ich finde garantiert einen Weg wie ich euch helfen kann, und sei es nur dass ich euch zeige wie ihr er euren Eltern schonend bei bringt."
Susan Augen wurden groß "Du weist es?!" - "Natürlich, ich hatte am Anfang zwar nur so eine Ahnung, aber nach dem ich euch auf der Gartenbank gesehen hab... Und wie ihr euch dann auch noch so seltsam verhalten habt..." - "Und... Und... dich stört das überhaupt nicht? Du hast keine Probleme damit das wir...?" brach es aus Nain erstaunt heraus, doch abermals unterbrach ihn Victor. "Es gibt mehr Leute als ihr denkt die das gleiche Problem haben wie ihr."
Die beiden sahen ihn komplett baff an. "WAS?!" Victor sah sie verwirrt und gleichzeitig belustigt an. Also wirklich, so was besonderes ist so eine Schwangerschaft bei einer Jugendlichen auch nicht!"
Stille. Dann fing Nain leise an zu lachen während Susan Victor fassungslos ansah. Sein Blick wurde fragend als sie in das immer lauter werdende Lachen ihres Freundes mit einstimmte. Victor fragte Susan jetzt deutlich unsicher "Du bist doch schwanger, oder?" Sie beruhigte sich langsam und schüttelte heftig den Kopf. Sein Blick wurde erleichtert, wechselte jedoch gleich wieder zum ernsten und er fragte in besorgtem Ton "Was macht euch zwei dann so fertig?" Er sah Nain an und fügte hinzu "Und warum hast du diese hässliche Käppi auf?"
Nains breites Grinsen verschwand von seinem Gesicht und Susan sah wieder betreten drein. Für die beiden wurde es wieder ungemütlich unter Victors ernsten Blick. Schließlich raffte Susan sich zusammen und begann, zu erst etwas stocken, zu erzählen. "Also, alles fing heute morgen an, nach dem ich aus dem Haus raus bin um beim Bäcker Brötchen und so was zu kaufen. Also, das war schon seltsam weil..." So berichtete sie übertrieben detailliert und ausschweifend, sie versuchte Sergejs Interesse für ihr und Nains Problem los zu werden. Allerdings war es Victor gewöhnt das die Leute denen er Helfen wollte ausschweifend erzählten und höhrte ihr aufmerksam zu.
Doch Susan begann nach kurzer Zeit immer schneller und ausschweifender zu erzählen, so dass Nain sie plötzlich unterbrach in dem er seine Hand sanft auf ihre Schultern legte und etwas verlegen sagte "Also, was mein Spätzchen sagen will ist das wir beide uns in... ähm... Vogelmenschen verwandeln."
Wieder wurde es still im Auto. Die beiden sahsen jetzt gespannt wie eine Bogensehne auf der Rückbank. Wie würde Victor jetzt reagieren? Er lächelte, zog seine Augenbrauen hoch und fragte mit einem Mix aus Belustigung und Unglaube "Vogel...menschen?". Susan lächelte freudlose und nickte vorsichtig.
Sergej erwiderte das Lächeln müde, die Augenbrauen immer noch hochgezogen und sagte gelangweilt "Also wirklich, ich hab schon bessere Witze von euch zwei gehöhrt. Wenn ihr nicht mit mir darüber reden wollt dann sagt es einfach. Oder ihr zwei habt einfach ein Drogenproblem..."
Nain schnaubte wütend auf, riss die Käppi und deutete auf eine der braun-weisen Federn auf seinem Kopf. "Das nennst du ein Drogenproblem?! Oder das hier?!" Er zog sein linkes Hosenbein schnell bis zum Knie hoch und zeigte Victor die Federn am Gelenk, die Klaue die aus der Verse vom Schuh ragte und das blau-grau geschuppte Bein. Nain sah Susan auffordernd an, worauf sie nickte und etwas verlegen ihren Pullover auszog, so dass ihre Brustfedern und die Armfeder ohne Probleme zu sehen waren.
Victors müdes Lächeln war wie weggewischt, sein Gesicht wurde vor Schreck bleich. Entsetzt wanderte sein Blick über Nains Bein, die Federn auf dessen Kopf, dann weiter zu Susans Armfeder über ihre Brustfeder zurück zu Nains Bein. Er schien etwas sagen zu wollen, hielt jedoch inne, dann wanderte sein Blick wieder über die beiden. Susan versuchte sanft und beruhigend auf ihn ein zu reden, scheiterte aber da ihre Worte bei Sergej nicht an zu kommen schienen. Mit zitternden Händen befühlte er vorsichtig ihre Armfeder und zog kurz daran. Mit einem schmerzerfüllten Laut zuckte Susan mit ihrem Arm zurück. Die Feder war immer noch am Arm, Victor wollte nur sicher gehen dass das hier kein dummer Scherz war.
Er atmete schwer, wieder wollte er etwas sagen, doch hielt er abermals inne.
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