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Tuesday
February 14, 2012
6:45pm EST


  >> Interactive Story >> Young Adult >> ID #1377084  |   Show DetailsPrinter Friendly Page Tell A Friend
Rated:
18+
Von Rabentöchtern und der neuen Welt...
Drei spannende, fesselnde Geschichten! Wirkt mit oder lest sie einfach :D
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Content Rating Notice:  Recommended for Readers 18 Years and Older Only
This choice: ... eine sehr aufgeregt klingenge Sharon. | Go Back

  Chapter 31: Sharons Anruf   (ID #558191)
    an addition by: yarrek  More by this author

Neugierig hob Susan den Hörer ab und sagte in die Sprachmuschel „Hallo, Susan Gregorthy, was gi...?“
„Was es gibt?! Eine Menge Fragen für dich! Ich bin’s Sheran!“, kam die bellende Antwort ihrer Freundin auf der anderen Seite der Leitung. Sie klang verdammt wütend und aufgebracht als sie (immer lauter werden) gehetzt weiterredete.
„Was zur Hölle ist gestern im Kino wirklich passiert?! Was war dieses... dieses... schwarze Ding in deinem Mund? Woher kam der Federschal, was war mit, oder besser, IN Nains Schuhen?!
Und was zur Hölle habt ihr in der Eingangshalle angestellt?! Da war die Hölle los! Wir waren alle total besorgt um euch, besonders Jessa! Die war total aus dem Häuschen!“

Susan hatte sich zu Nain und Victor auf die weiche Couch im Wohnzimmer gesetzt, scharrte nervös mit dem rechten Fuß über den Teppich und sah hilfesuchend zu ihrem Freund. Der und Viktor hörten aufmerksam dem Telefongespräch zu, aber Nain zuckte nur ratlos mit den Schultern. Susan wusste nicht was sie Sheran sagen sollte, geschweige den wie sie sich hier herausreden sollte.
Auf jeden Fall wollte Susan nicht unbedingt jetzt Sheran alles über die seltsamen Ereignisse von gestern und heute erzählen.
Sie würde ihr wahrscheinlich eh nicht glauben.

Susan unterbrach Sherans lauten Redeschwall und seufzte laut
„Sharon, beruhig dich. Du übertreibst und überreagierst.“
„’Du übertreibst und überreagierst’?! Da war eine verdammte Blutspur in der Halle! Und glaub bloß nicht das ich ein einziges Wort von dem was Victor mir gestern vorgefaselt hat glaube!“
Fragend sahen Susan und Nain ihren russischen Freund an, der verlegen grinste und gedämpft sagte
„Ich hab ihr gestern am Handy gesagt das du schwanger bist. Dann das du eine allergische Reaktion hattest, euer zukünftiges Kind deshalb ziemlich in deinem Bauch rumort hat und dir deshalb noch schlechter wurde. Und dann noch...“
Nain schnaubte leicht belustigt auf und fragte Victor zweifelnd, ob ihm nun wirklich nichts besseres eingefallen war. Gerade setzte sein Freund dazu an sich zu verteidigen, doch Susan unterbrach die beiden mit einer herrischen Handbewegung und zischte „Seid still ihr beiden!“
Dann wandte sie sich wieder dem Hörer zu.
„Ok Sheran, ich sag dir jetzt was gestern alles passiert ist, aber keine Zwischenfragen oder Unterbrechungen, ja?“

Nach einer Viertelstunde reden legte sie erschöpft, aber auch erleichtert den Hörer wieder auf die Gabel und streckte sich genüsslich. Dann ging Susan hinaus in den Garten, wo Nain auf der vertrauten Holzbank saß und gedankenverloren zu dem wolkenlosen Morgenhimmel hinauf sah.
Sie setzte sich dich neben ihm und bettete ihren Kopf auf seiner linke Schulter. Er zuckte bei ihrer Berührung ein wenig zusammen, als hätte sie ihn aus einem Traum geweckt, lächelte aber sogleich und fragte neugierig, was „sein Spätzchen“ nun Sharon gesagt hatte.
„Ach, ich will das alles nicht noch einmal runter rattern... Aber kurz zusammengefasst: Ich ihr gesagt, dass ich beim Einpacken vom Übernachtungszeug die zwei Sonnenblumenkerngläser vertauscht hab. Ich hätte das mit der Vogelmedizin mitgenommen, und wenn zuviel von der isst, ist es ja klar dass das für den Menschen ein paar medizinischen Folgen aller Art haben kann. Du hast ebenfalls von der Tiermedizin einiges gefuttert und bist in der Eingangshalle zusammengebrochen.“
„Und hat Sharon dir das einfach so geglaubt?“

„Naja... ich hab das alles natürlich noch schön umschrieben, aber es gab einige Stellen bei denen ich ins schwitzen gekommen bin. Zum Beispiel hat Sheran deine ’Klauenfüße’ bemerkt... Aber ich denke sie glaubt es mir, selbst wenn sie immer noch ein paar Zweifel hat. Außerdem hat sie mich gebeten mich ein wenig um Jessa zu kümmern, die sei ganz schön überstürzt abgehauen...
Übrigens hatte Victor recht, das SBL hat bei unseren Freunden angerufen und sich nach uns erkundigt.“
„Hm... Hoffentlich glaubt Sheran dir wirklich, nicht das sie uns noch nachspioniert und uns dann als Vogelmenschen sieht und deshalb kreischend in Ohnmacht fällt...“, krächzte Nain grinsend, doch Susan winkte belustigt ab.
„Das traue ich ihr dann doch nicht zu. Aber irgendwann wird Sharon uns in aller Federpracht sehen...“
„Aber bis dahin wollen wir erst mal unsere Ruhe vor ihr haben...“
Sie erwiderte sein lächeln und fragte nach einer Weile skeptisch „Du hast aber nicht vor unsere restliche zeit als ’normale Menschen’ hier auf der Bank zu vergammeln, oder?“
„Natürlich nicht. Aber es ist Sonntag und wir haben keine Zähne. Da kann man nicht wirklich viel unternehmen, selbst wenn ein Restaurant oder so etwas offen hätte.“, krächzte er, „ Und von Kinos hab ich im Moment den Schnabel voll.“
Susan seufzte gelangweilt und fragte dann „Wo ist eigentlich unser Füchschen?“
„Wer? Ach so, Victor. Der ist vorhin mit seinem Auto in die Stadt gefahren um ’unser erstes Geschenk der Symbiotic Biological Labatorys Inc.’ zu holen, was auch immer das sein mag.“

Einige Minuten später tauchte Victor wieder auf, zwei Päckchen mit dem Logo der SBL unter Arm. In diesen waren Susan und Nains speziell für sie angefertigte Gebisse, ein detailreiches Handbuch das Handhabung und Pflege der ’neuen dritten’ erklärte und einige Tabletten schmerzmittel.
„Mit freundlichen Grüßen von Dr. Grypzeck!“, hatte Victor geschmunzelt als er ihnen die Pakete in die Hand gedrückt hatte.

Nach einigen Anfangsschwierigkeiten hatten die beiden es geschafft ihre Gebisse fest und sicher einzusetzen, ohne dass die Dinger gleich wieder aus dem Mund purzelten. Es fühlte sich noch seltsamer als an als der Schnabel, dachte Nain.
„Nachdem wir beide jetzt auch wieder Zähne haben, können wir doch sicher jetzt auch was in der Stadt unternehmen, oder?“, fragte Susan aufgeregt während Nain immer noch etwas in seinem Mund herumfingerte.

„Können wir gerne machen, aber wir müssen ständig auf die Uhr schauen.“, antwortete Victor gleichgültig und zuckte mit den Achseln. „Ich wüsste bloß nicht was wir unternehmen könnten.“
„Wie wäre es, wenn wir Jessa mal die ganzen Bars und Restaurants in Maple Valley zeigen?“, schlug sie vor.
„Ich hätte nichts dagegen, wenn sie Lust und Laune dazu hat. Immerhin ist es erst halb acht morgens!“
„Jessa ist eine ziemliche Frühaufsteherin, das hat sie mir gestern im Kino erzählt. Sie joggt gerne bei Sonnenaufgang und liebt die Morgenluft.“
„Nicht das ich was gegen die Neue hätte, aber wie kommst du eigentlich auf Jessa?“, fragte Victor neugierig.
„Sharon hat mich gebeten, mich ein wenig um Jessa zu kümmern. Die Arme war von unserem Abgang gestern anscheinend ziemlich verwirrt. Außerdem will ich sie mal richtig kennen lernen!“

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1.   Sie fahren zu Jessa.

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