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Wednesday
February 15, 2012
11:31am EST


  >> Interactive Story >> Young Adult >> ID #1377084  |   Show DetailsPrinter Friendly Page Tell A Friend
Rated:
18+
Von Rabentöchtern und der neuen Welt...
Drei spannende, fesselnde Geschichten! Wirkt mit oder lest sie einfach :D
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Content Rating Notice:  Recommended for Readers 18 Years and Older Only
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  Chapter 35: Ab ins Auto   (ID #565053)
    an addition by: yarrek  More by this author

(ein Kapitel von Terralux)

Im Flur fing ein ungeduldiges Handy an zu klingeln mit einem fröhlichen „S.O.S“ von ABBA.
Reflexartig ging Susan an ihr Handy und nahm ab:
„Ja?“
„Wie lange braucht ihr noch, uns wird langweilig…“, maulte Nain durchs Handy.
„Wartet noch ein wenig, wir kommen sofort und versucht euch schon mal an ein ungestörtes Plätzchen irgendwo im Wald, oder auf einer Wiese zu erinnern.“, gab Susan leicht genervt zurück.
„Hmm… na gut…“, hörte sie Nain, der kurz darauf auflegte.
„Tut mir Leid, kannst du weiter?“, fragte Susan.
„Müffte gehen.“, murmelte Jessa.
Susan hatte die verschluckten Buchstaben ganz klar herausgehört. War es etwa schon jetzt so weit, dass Jessa ihren Schnabel bekam? Das wäre auf der Treppe ungünstig, wenn sie zusammenbrechen würde, dachte Susan bei sich.
„Jessa, wir sollten uns lieber etwas beeilen nach unten zu kommen.“, murmelte Susan.
„Warum? Ich laffe ef liefer etwas langfamer anfehen, danit ich nicht falle.“, gab Jessa etwas überrascht zurück.
„Glaub mir, Beeilung ist jetzt wirklich wichtig.“, gab Susan mit Nachdruck zu verstehen.
Mit einem etwas verzweifelten Nicken gab Jessa ihre widerstrebende Zustimmung. Natürlich konnte ihr nicht entgangen sein, dass sich ihr Körper noch in der vollen Verwandlung befand, was auch immer mit ihr geschah, die Treppe war natürlich ein ungünstiger Ort, sie sollte lieber herunter fliegen… äh gehen.

Immer auf ihre Fußkrallen achtend ging sie Schritt um Schritt weiter herunter. Susan achtete genau auf Jessas Mund und konnte unschwer feststellen, dass sie ihre Lippen schon kaum mehr aufeinander bekam, etwas Schwarzes war kurz davor heraus zu brechen.
„Schneller!“, trieb sie Jessa bestimmend, aber ruhig an und Jessa nahm ihren Mut zusammen und hüpfte nun einfach Stufe um Stufe herunter. Es ging erstaunlich sicher und gut, die Krallen eigneten sich offensichtlich wesentlich besser für diese Art der Fortbewegung, zumindest für den Moment.
Kaum das sie unten angekommen waren wurde Jessa etwas schwindelig, aber sie hielt sich noch und spuckte einen Zahn aus.
„Waf zum…“, brachte sie hervor.
Dann wurde sie schon von Susan gestützt, die ihr schnell erklärte:
„Im Auto, ja? Dort ist’s besser.“

Jessa zuckte nur mit den Schultern und bewegte sich vorsichtig weiter, um nicht hin zu fallen. Susan fiel auf, dass sich der Kopf von ihr nun weiter befiederte, fast überall waren ihr schon welche gewachsen und die Färbung und Art insgesamt schien für sie auf Singvogel zu deuten.
Sie war gespannt, was wohl Jessa für eine Art werden würde. Gleichzeitig wollte sie die neue Freundin in das Auto verfrachten, sie wollte sich nicht alleine um Jessa kümmern müssen inmitten des Flurs eines fremden Hauses.
Sie schleppten sich durch den Garten und Jessa purzelte ein Zahn nach dem anderen aus dem Mund. Aber sie schien sich tapfer die Schmerzenslaute zu verkneifen, wohl auch deshalb, weil diese ihr noch mehr Schmerzen zugefügt hätten.
Endlich waren sie an dem kleinen Tor angekommen und sahen schon Nain und Victor lässig am Auto lehnen.

„Helft mir mal, Jungs!“, rief sie ihnen zu und sie sahen voller erstaunen zu Jessa.
„Ist das…?“, weiter kamen sie unter dem Blick Susans nicht, der erklärte ihnen alles. Sofort halfen sie Jessa in den Wagen.
„Ich fahr uns zum alten Hof meines Onkels, da sollten wir unsere Ruhe haben, außerdem kenne ich da einen wunderbaren Picknickplatz im Wald.“
„Gut, Nain, du kommst mit mir nach hinten zu Jessa.“, befahl Susan ihren Freund.
„Ja, klar.“, gab der nur von sich.
Victor fuhr schnell weiter und hoffte, dass niemand auf Jessa achten würde, aber Susan und Nain schirmten sie ja von beiden Seiten ab, dennoch beeilte er sich lieber.
Jessa hingegen schien es hinten gar nicht gut zu gehen, sie keuchte zwei mal und spukte dann zwei Backenzähne aus.
„Ef zieht ganz fief im Nund …“, brachte sie verzweifelt hervor.
„Keine Angst, das wird gleich besser.“, tröstete Susan sie.
„Am besten du spuckst alle Zähne aus, die du noch hast, das dürfts erleichtern.“, meinte Nain.

Jessa verzog einmal angewidert das Gesicht, tat dann aber wie geheißen und spuckte einen Zahn nach dem anderen aus. Anschließend merkte sie mit immer größerer Verwunderung, seltsamerweise aber ohne Angst, wie ihre Lippen sich spannten und etwas aus ihrem Mund heraus wuchs. Schon bald konnte sie die Konturen eines Schnabels erkennen und packte ihn mit einer noch recht menschlichen Hand an. Er war noch feucht von Blut und Spucke, außerdem war er fest mit ihrem Kopf verbunden. Langsam, Millimeterweise schob er sich weiter vor und verdrängte dabei die Nase und anders, was ihm im Weg war, auch das Kinn verschwand, da es jetzt die untere Seite des Schnabels wurde.
Auch ihre Zunge schien sich zu verändern und sie bekam immer mehr „Gefühl“ für diese neuen Körperteile.
Susan riss sich aus der Bewunderung gegenüber Jessa, dass sie nicht in Ohnmacht fiel, oder hysterisch wurde und fragte Victor, wo sie denn nun hin fuhren.
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2.   zu dem besagtem alten Hof seines Onkels.

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