Sign up now for a
Free Email Account &
your own Online
Writing Portfolio!
Username:
Password:  
Interactive Map
How you reached this chapter:
Share: |


Tell a Friend
Know someone who'd
like this page?

Email Address:

Optional Comment:

Who's Online?
Members: 237    
Guests: 512    

   
Total Online Now: 749    
Writing.Com Time

Wednesday
February 15, 2012
6:39am EST


  >> Interactive Story >> Young Adult >> ID #1377084  |   Show DetailsPrinter Friendly Page Tell A Friend
Rated:
18+
Von Rabentöchtern und der neuen Welt...
Drei spannende, fesselnde Geschichten! Wirkt mit oder lest sie einfach :D
by
This item has no ratings.
Content Rating Notice:  Recommended for Readers 18 Years and Older Only
This choice: ... die beiden anzuheueren. Er konnte jede Hilfe gebrauchen! | Go Back

  Chapter 6: Noch nicht im Paradies   (ID #538120)
    an addition by: yarrek  More by this author

(ein kapitel von terralux)

Jan war sich sicher, alleine würden sie weniger Erfolg haben durch den gottverlassenen Dschungel heile durch zu kommen. Er war sich zwar sicher, dass die beiden keine reine Weste hatten, aber was sollten sie schon hoffen bei zwei so abgehalfterten Personen, wie seinen neuen Freund und ihm zu finden? Sollten sie etwas finden könnten sie so mehr transportieren und sicherer hin und her pendeln.

Mit Wucht schlug er in die Hand des Soldaten und schüttelte sie einmal kräftig.
„In Ordnung, ich denke ich kann euch vertrauen. Ich besorg uns noch ein wenig zu Essen und dann können wir morgen los, wenn ihr nichts dagegen habt.“
Der eine lachte mit seinen gelblichen Zähnen, von denen mehr als die Hälfte wohl eher aus Gewohnheit sitzen geblieben waren, denn aus wirklichem Halt. „Wie gestochen du sprichst! Ha! Alles klar, dann sind wir beiden morgen früh wieder hier.“
Damit drehte er sich einmal schwungvoll um und gab seinem Kumpel einen viel sagenden Wink. Beide schlurften gemächlich aus dem Gasthaus. Jan erinnerten sie von hinten irgendwie an Ratten, die aufrecht liefen. Aber er schüttelte den Gedanken lieber ab. Abschaum war gerade in diesen Zeiten immer und überall zu finden. Dieser könnte vielleicht noch nützlich sein.

Missmutig drehte Jan sich zu seinem neuen Freund, dem Glücksritter schlechthin um. Er war gerade mitten beim Essen und beachtete Jan nicht im Geringsten.
Sehnsüchtig dachte er daran, warum er hier her gekommen war.
Sicher, es gab gute Berichte aus den Kolonien, es wurden Unmengen an Gold und wertvollen, oder vollkommen neuartigen Gegenständen nach Spanien gebracht und nach Sevilla, dem Hauptumschlagsplatz wie von einem riesigen Kraken überall hin verteilt. Gleichzeitig kamen Leute in Scharen, die in die „neue Welt“ wollten.
Auch er selbst wollte in diese „neue Welt“ kommen, aber wenn er ehrlich war trieb ihn nicht die Gier hier her, sondern eher die Angst vor dem Gefängnis. Er war von dem Hofe seines Herren geflohen und hatte noch schnell ein paar wertvolle Gegenstände einpacken können. Der Hof war so dermaßen heruntergekommen gewesen, dass selbst eine halb hohe Mauer mehr Schutz vor dem Wetter abgegeben hätte. Die einzige Frau, die er liebte war mit einem Grundherren verheiratet worden und schließlich schien auch noch eine Dürre zu kommen.
Jan hatte es nicht mehr ausgehalten. Lieber wollte er ein Leben in Freiheit haben, als dort am elenden Hungertod zu sterben. Das konnte nicht der Wille Gottes sein.

Besonders sicher hatte ihn in der Beziehung ein Traum gemacht, den er sich selbst nicht ganz erklären konnte. Er hatte geträumt in einem fremden Haus auf zu wachen, das so stabil gebaut war, dass nichts es hätte umwehen können. Aus dem Fenster blickend hatte er bemerkt, dass er irgendwo recht weit oben sein musste, dem Himmel nahe. Er hatte schon das Gefühl gestorben zu sein und im Paradies zu liegen, wobei ihm die beiden gefiederten Flügel, die er hatte, schon der deutlichste Hinweis war.
Aber er wusste, dass dem nicht war, denn als die Tür auf ging glitt eine Schlange herein mit seinem eigenen Gesicht. Sein Schlangen- Ich sagte ihm „Suche den Ort, wo du hin gehörst.“
Er erwiderte. „Ich bin doch an meinem Hof gebunden, hier muss ich bleiben.“
Aber sein Schlangen- Ich meinte: „Bleibe dort und stirb, oder finde den Ort wo du hin gehörst und lebe.“
Matteo wollte das nicht auf sich sitzen lassen: „Du bist die Schlange, das Böse!“
Jetzt verzog sein Schlangen- Ich die Miene zu einem bösen Grinsen: „Ich bin DU!“
Dann schlängelte sie blitzschnell auf ihn zu und umwickelte ihn. Kurz darauf merkte Jan, wie ihm siedend heiß wurde und die Schlange sich in ihn hinein schob und erst jetzt merkte er, dass sie tatsächlich er war, denn nach und nach kehrten Erinnerungen zurück, Gute wie schlechte, Erfahrungen, Gefühle, gar die Liebe selbst, die er so lange nicht mehr gefühlt hatte. Dann war er plötzlich wieder aufgewacht.
Er hatte sich nie um Träume geschert, aber als tatsächlich alles so kam, wie sein Schlangen- Ich prophezeit hatte hielt er es für besser sein paradiesisches Leben in der „neuen Welt“ zu suchen. Nach einiger Zeit musste er sich eingestehen, dass er schon immer den Drang gespürt hatte einen neuen Ort zu erkunden, ihn aber immer beiseite gedrängt hatte.
Und nun… nun war er in dieser Neuen Welt. Aber das Paradies schien noch nicht angekommen zu sein.

Sein Freund hatte mittlerweile fertig gegessen und Jan fragte sich, ob er ihm vielleicht von seinem Traum erzählen sollte. Vielleicht hatte der Glücksritter ja eine Idee, was der Traum bedeuten könnte?
Andererseits wäre es auch möglich, dass er für verrückt gehalten würde und das wollte er in keinem Fall.

Er entschied sich:
Where will this story go next? Your choices are below...


Character Prompts, the App!
Get it for the iPhone/iPod/iPad or Android.
Creative fun in the palm of your hand.

*Star*   You have the following choices:  *Star*  


1.   Seinen Traum Matteo zu erzählen.

2.   Seinen Traum für sich zu behalten. *

      * indicates the next chapter is blank and needs to be created.
© Copyright yarrek (UN: yarrek at Writing.Com). All rights reserved.
yarrek has granted Writing.Com, its affiliates and syndicates non-exclusive rights to display this work within this interactive story.
Poster accepts all responsibility, legal and otherwise, for the content uploaded, submitted to and posted on Writing.Com.
Members who added to this interactive
story also contributed to these:
"Giant Anthro Egyptian Gods!
    82 chapters

<<-- Previous Chapter | Story Outline | List Recent Additions