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Wednesday
February 15, 2012
3:12pm EST


  >> Interactive Story >> Young Adult >> ID #1377084  |   Show DetailsPrinter Friendly Page Tell A Friend
Rated:
18+
Von Rabentöchtern und der neuen Welt...
Drei spannende, fesselnde Geschichten! Wirkt mit oder lest sie einfach :D
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This item has no ratings.
Content Rating Notice:  Recommended for Readers 18 Years and Older Only
This choice: „Ganz einfach: jetzt!“ | Go Back

  Chapter 8: Rätselhafte Worte   (ID #558435)
    an addition by: yarrek  More by this author

(Ein Kapitel von Terralux)

„Ganz einfach jetzt!“, entgegnete Jan beherrscht.
„Unser Führer ist da, die Söldner auch, Proviant und alles ist gepackt, also was hält uns noch hier?“
„Du hast recht, aber wir sollten ab jetzt schön vorsichtig sein, mein Freund…“, erwiderte Matteo.
„Das sollte man in dieser ‚Neuen Welt’ am besten jeden Tag und überall sein, ich vermute du kennst die Geschichte, oder?“
„Besser als mir lieb ist…“
Jan nickte einmal kurz und gab dann das Zeichen für den Aufbruch. Einige der Söldner grunzten einmal zufrieden, und die Gruppe setzte sich langsam in Bewegung.
Vorerst schien es keine größeren Probleme zu geben, außer denen, die bereits bekannt waren, allen voran diese nervigen Moskitos, die wirklich jedes Stückchen freie Haut fanden, das es gab.

Der Dschungel war dicht bewachsen, jenseits des Weges, dem sie folgten konnte alles Mögliche auf sie Lauern, aber ihr Führer schien sich seiner Sache recht sicher zu sein. Für den ersten Tag war noch keine Tour durch völlig unwegsames Gebiet geplant. Sie wollten noch auf den Pfaden der Pioniere und Soldaten bleiben, die recht sicher waren.
So wurde aus dem Tag nicht viel mehr als ein längerer Marsch auf eine am Horizont mit viel Glück erahnbare Bergkette, die aber zumeist von der üpigen Vegetation mehr als verdeckt wurde.

Am Abend schließlich, als die Sonne zu tief stand, um noch sicher weiter zu kommen, schlugen sie ihr Lager auf. Die Soldaten mochten zwar nicht gerade die größten Helden sein, aber sie hatten Ahnung davon, wie man ein Lager aufbaut, das musste der Neid ihnen lassen.
Sogar die Planung der Nachtwache ging reibungslos vonstatten, wenn auch ein paar Würfelspiele beim Abendessen nachgeholfen hatten.

Matteo und Jan bezogen währenddessen ihr Zelt, das sie mit wesentlich mehr Mühe aufgebaut hatten, als die Soldaten und dennoch weitaus schiefer stand.
„Was machen wir mit unseren Führer?“, flüsterte Matteo Jan zu, als er bemerkte, dass diesem offensichtlich kein Schlafplatz zustand.
„Sollen wir den bei uns mit einladen?“, fragte Jan leise zurück.
„Auf keinen Fall, ich trau dem nicht weiter als meine Nasenspitze.“
„Das solltest du aber… zumindest etwas… ohne ihn kommen wir nämlich spätestens morgen nicht mehr so einfach zurück…“, kommentierte Jan lustlos.
„Na gut, das heißt aber noch lange nicht, dass der bei uns mit im Zelt pennt, ja?“
Sie erschraken etwas, als sie plötzliche eine Gestalt vor sich stehen sahen.
„Ich brauche kein Zelt, ich freier Himmel, meine Götter werden mich schützen.“, brachte Qualiotzl mit einiger Mühe heraus.
„Oh, in Ordnung, wenn du meinst…“, erwiderte Jan noch etwas erschrocken.
„Ihr seid anders als die.“, brachte Qualiotzl mühsam hervor und deutete auf die Soldaten.
„Ja, so gesehen, also, … ja…“, brachte Matteo stotternd hervor.
„Keine Angst, ich führe euch sicher, euch schützen die Götter.“, meinte der Führer mit angestrengter Mine.
„Ja, danke, Kualitzlotl…“, brachte Jan unsicher hervor.
„Qualiotzl.“, stellte ihr Führer noch einmal sachlich heraus und wandte sich zum gehen.
„Irgendetwas macht mir an ihm angst…“, meinte Matteo etwas stockend und ließ Qualiotzl dabei nicht aus den Augen.
„Ich weiß auch nicht, was er genau meint, aber vermutlich sind wir sicherer als unserer Söldnerfreunde hier.“, gab Jan beschwichtigend zurück.
„Ob mir das Mut macht, wenn sie uns nachher unseren Schatz abnehmen wollen?“, erwiderte Matteo.
„Du kannst ihn ja fragen, was er mit seiner Andeutung meint.“, gab Jan unsicher zurück.
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