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Wednesday
February 15, 2012
12:47pm EST


  >> Interactive Story >> Young Adult >> ID #1377084  |   Show DetailsPrinter Friendly Page Tell A Friend
Rated:
18+
Von Rabentöchtern und der neuen Welt...
Drei spannende, fesselnde Geschichten! Wirkt mit oder lest sie einfach :D
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Content Rating Notice:  Recommended for Readers 18 Years and Older Only
This choice: Der fremde Krieger holte aus und schlug Jan ohnmächtig. | Go Back

  Chapter 12: Erwachen   (ID #597185)
    an addition by: yarrek  More by this author

(ein kapitel von terralux)

Der Krieger zögerte und nickte dann einmal kurz. Dann schlug er zu und Jan verlor das Bewusstsein.

Schummerig kam Jan wieder zu sich. Er hustete einmal kurz angesammeltes Blut aus seiner Mundhöhle. Er hatte rasende Kopfschmerzen und fühlte jeden Knochen und jeden Muskel einzeln. Er musste irgendwo liegen, wahrscheinlich draußen, so wie der Wind über ihn strich. Mit schwerem Kopf überlegte er kurz, ob es gut wäre zu wissen, wo er überhaupt lag, oder besser den Bewusstlosen zu spielen. Beides mochte ihm schnell das Leben kosten.
Er entschied sich seine Situation noch kurz zu überdenken, soweit das mit seinem schmerzenden Schädel überhaupt möglich war.
„Ok, ich bin gefangener eines feindlichen Stammes, vermutlich eines noch nicht einmal Entdeckten. Also auf zivilisierte Hilfe in form von Soldaten brauche ich wohl kaum hoffen.
Ich habe den Tempeleinsturz überlebt und stand auf dem Altar. Wenn die anderen noch leben und ich mich als Prophet ausgeben könnte…
Ich könnte zumindest in fremden Sprachen reden, immerhin verstehen sie mich nicht… oder?
Der Krieger hatte genickt, vielleicht versteht man mich doch, dann könnten auch Soldaten herkommen… Verdammt das bringt mich alles nicht weiter, ich muss wissen, wo ich bin und wer bei mir ist.“
So versuchte er ein Auge zu öffnen, was ihm ziemlich schwer viel. Erst beim dritten Versuch gab das verklebte Auge nach und ließ sich öffnen.

Nachdem sich seine Sicht etwas geklärt hatte wünschte er sich das Auge nie geöffnet zu haben. Er lag anscheinend auf einer Art Altar, denn vor ihm ging es etwas hinunter und er sah ein paar Stufen unter sich eine gut gepflasterte Ebene, die von Säulen umringt war. Hin und wieder kamen Stammesmitglieder hinüber und gingen wieder. Niemand schien ihm Beachtung zu schenken, was ihm aber auch nicht viel half, da er merkte, dass er gefesselt war.
Von seinen Freunden sah er auch keine Spur. Vielleicht waren sie woanders untergebracht… Die andere Möglichkeit schloss er lieber aus, alleine hier zu sein wäre vermutlich gänzlich sein Todesurteil.
Da er sonst nicht viel tun konnte versuchte er seine Lage weiter zu beurteilen. Er hatte lange auf dieser Körperseite gelegen, also wäre es sicher nicht schlecht sich einmal zu drehen. Es kostete ihm viel Zeit und Anstrengung sich zu drehen, was ihm aber zusätzlich mehr oder weniger bewies, dass er noch alle Gliedmaßen besaß, denn er spürte wirklich jede Einzelne.

Auf der anderen Seite angekommen sah er zunächst etwas, das ihn sehr erschreckt, nämlich eine Wanne voll mit Blut.
Angewidert von dem Gestank und dem Bild schaltete sich sein Würgreiz kurz ein. Er schaffte es knapp sich wieder zu beruhigen, aber seine Lage verbesserte es nicht. Dafür entdeckte er nun auch seine Freunde, Qualiotzl und Matteo.
„Verdammt…“, keuchte und lächelte er. Dann bemerkte er aber wesentlich erschreckter, dass die gut behauenen Steinaltäre einen Rille zum Ablauf hatten. Wesentlich schlimmer war aber, dass diese Rille zu der Wanne führte. Jeder der Altäre hatte so eine Rille.
Jetzt war es zu spät, der Würgreiz ließ sich nicht unterdrückten und er erbrach sich auf dem Altar, was besonders widerlich war, da sein Magen leer war und er nur die saure Magenflüssigkeit ausspie, die in seiner Speiseröhre nun fröhlich zu brennen anfing.

Er musste hier weg, das war zu viel für ihn. Jan war sich sicher noch nie so viel Ekel in seinem Leben empfunden zu haben. Er versuchte sich weg zu drehen, aber das Bild hatte sich in seinem Kopf eingebrannt.
Plötzlich spürte er eine Hand auf seinem Körper und eine Stimme die etwas murmelte.
Im nächsten Moment wurde er hochgehoben und auf einer Trage gelegt. Mit dieser wurde er in ein Gebäude gebracht, das in seiner Pracht gut und gerne mit jedem anderen Gebäude in Europa mithalten konnte. Die Wände waren so reich verziert, dass es ein Palast sein musste. Die Farben glänzten mit unglaublicher Pracht im späten Abendlicht.
Er wurde abgesetzt und gewaschen, außerdem wurden seine Fesseln zerschnitten. Dann brachte man ihn in einem Raum und legte ihn auf ein Bett, das beinahe sogar bequem war.
Jemand trat an ihn heran.
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