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Von Rabentöchtern und der neuen Welt...
        by: yarrek  (yarrek@Writing.Com)
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  Chapter 2: "Ein neues Zeitalter"   (ID #626491)
    an addition by: yarrek  [ More by this author ]

Steffen ging wie jeden Tag an den Zahlreichen Läden von Nürnberg vorbei, stets auf der Suche nach einem Aushang, auf dem stand das jemand einen Arbeiter suchte, egal für was.
Allerdings hatte er bisher nur wenig Glück gehabt, bei den Stellanzeigen in den Zeitungen sah es ebenso ernüchternd aus...

Steffen hatte vom Fell her eine große Ähnlichkeit mit den eurasischen Wölfen - von den Wangen über Brust und
Bauch bis hinab zu den "Innenseiten" seiner Beine hatte es eine weißlich-graubraune Farbe. Sein Rücken- und Kopffell war dunkelgrau, das ab und zu von ein paar helleren Flecken oder Streifen durchzogen war.
Seine lange, buschige Rute hatte die gleiche Farbe wie sein Rücken, nur dass wieder die "nach innen" gewandte Seite braun-weißlich war...

Der Anthrowolf trug eine alte, blaue Jeans und dazu ein schwarzes Shirt. Seit fast einem halben Jahr suchte er schon verzweifelt nach einen Job. Doch immer wenn er sich für eine Stelle beworben hatte, kam entweder eine Ablehnung oder gar nichts als Antwort. Es war zum heulen. Doch was konnte er schon machen, als weiter nach einem Job zu suchen? Steffen seufzte und setzte seine Suche fort.

Plötzlich sah er mit seinen hellgrünen Augen einen Zettel, der einer schlichten Eingangstür zu einer kleinen Bar hing. Auf dem stand "Suche dringend Aushilfskellner / -kellnerin!".
hoffnungsvoll, mit aufgestellten Ohren und wedelnden Schwanz betrat Steffen eilig die Bar. Vom äußeren sah das Gebäude eher nach einem kleinen, engen Steingebäude aus, doch im Inneren war es ein großer, weitläufiger Raum mit Holzboden, vielen Tischen, einer kleinen Bühne und einer langen Theke, hinter der ein Regal stand das mit Spirituosen aller Art reichlich gefüllt war.
Im Moment schien die Bar noch ziemlich leer zu sein, nur hier und da saßen ein paar Menschen und tranken aus ihrer Gläsern, sich wild unterhalten. Steffen schritt an ihnen vorbei und zur Theke, hoffentlich war die Stelle als Aushilfskellner noch frei, seine mageren Ersparnisse näherten sich mit großen Schritte ihrem Ende...

An der edlen Holztheke stand ein glatzköpfiger, vollbärtiger Mitvierziger, der ein wenig so angezogen war, die die Barmänner aus den uralten amerikanischen Detektivfilmen...
Passend dazu polierte er gerade mit einem Tuch die Theke. Als er den Anthrowolf bemerkte sah er diesen fragend an.
"Ich hab den Zettel an der Tür gesehen, und wollte fragen ob sie mich einstellen möchten...Wenn die Stelle noch frei ist...", fragte Steffen hoffnungsvoll.
Der Barkeeper antwortete rasch...
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1.   ..."Wilkommen an Bord!" *

2.   ..."Kommt drauf an was du kannst..."

3.   ..."Ich stelle keine Freaks ein, hau bloß ab!" *

  
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