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Wednesday
February 15, 2012
6:36am EST


  >> Interactive Story >> Young Adult >> ID #1377084  |   Show DetailsPrinter Friendly Page Tell A Friend
Rated:
18+
Von Rabentöchtern und der neuen Welt...
Drei spannende, fesselnde Geschichten! Wirkt mit oder lest sie einfach :D
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Content Rating Notice:  Recommended for Readers 18 Years and Older Only
This choice: Steffen entschied sich füs schnelle Lernen, schlieslich gings hier um seinen Job | Go Back

  Chapter 6: Eifriger Lerner   (ID #626499)
    an addition by: yarrek  More by this author

Steffen entschied sich erst einmal das Abzapfen zu erlernen, er wollte ihr nicht eine Last sein wenn es richtig los ging mit dem "Bierdurst".
Er schnappte sich ein neues Glas, und unter der genauen Beobachtung von Lena hielt er das Bierglas schräg unter dem Zapfhahn und öffnete diesen. Diesmal floss nun wirklich das Bier ins Glas, und nicht nur der Schaum. Langsam schwenkte er das Glas senkrecht zum Zapfen um die Krone richtig hinzubekommen. Es Misslang ihm ein bisschen, da er zu viel Schaum abgefüllt hatte und jetzt etwas davon über den Rand schwappte.

Etwas unzufrieden stellte Steffen das Glas beiseite und sah die Kellnerin fragend an. Sie lächelte ihn tröstend an und meinte „Ach, so was passiert am Anfang öfters. Keine Angst, du kriegst schon noch ein Gefühl wann du aufhöhren musst mit dem abzapfen.
Jetzt zieh nicht so ein Gesicht, probier's einfach noch mal!“ Das letzte sagte sie mit einem unwiderstehlichem warmen Lächeln.

Steffen dachte nicht lange nach und packte das nächste Glas. Wär doch gelacht wenn er es nicht schaffen würde ein Bier abzuzapfen!
Glas schräg unter dem Zapfhahn ... Dann das Glas senkrecht ausrichten für die Schaumkrone...
Diesmal gelang es ihm. Eine perfekte Schaumkrone und die genau richtige Menge an Flüssigkeit im Glas. Mit einem zufriedenem Grinsen drehte er sich zu Lena, das Bierglas noch in den Pfoten. „Ich glaub jetzt hab ich raus“
Sie erwiderte sein Grinsen. „Na hoffentlich! Wir werden heute Abend jede Hand gebrauchen können. Oder in deinem Fall Pfote.“

Sie nahm das Bierglas bei dem etwas Schaum übergeschwappt war und stohste mit Steffen an. „Also dann, auf gute Freundschaft!"
„Auf gute Freundschaft!“
... und hoffentlich bald auf etwas mehr als nur das..., dachte der Anthrowolf und sah etwas verträumt in ihr wunderschönes Gesicht mit den saphirblauen Augen. Dann bemerkte er wie sie ihn ebenfalls verträumt ansah.

Lena räusperte sich plötzlich, sah weg als hätte er sie bei etwas ertappt und nahm einem Schluck aus dem Glas. Steffen tat es ihr nach und so standen die beiden einen Moment schweigend gegenüber.
Der Anthrowolf brach das Schweigen.
„Also ich weis jetzt zumindest wie man ein Bier richtig abzapft. Soll ich heute Abend sonst noch was anderes hinter der Bar machen?“
„Hm? Ach so... Nun ja, unterhalte dich mit den Gästen die an der Theke stehen. Manche wollen dir von ihren Sorgen erzählen, mit anderen freundest du dich an oder wieder andere wollen nur was zu trinken von dir.
Und wie gesagt, versuch bitte keine Spezialdrinks selber zu mixen wenn du nicht hundertprozentig weist wie man das macht, ok?“
„Ok! Sonst noch was?“

Sie erklärte ihm noch ein paar Feinheiten die man hinter der Theke wissen sollte, wie man z.B. die Kasse bedient, mit Wechselgeld umgeht, wie man am besten besoffene Menschen von Alkohol fern hielt und so weiter. Danach scherzten die beiden ein wenig herum und Steffen stellte fest das Lena ihn ziemlich mochte.
Vielleicht würde er es ja schaffen mehr daraus zu machen...
„Ich muss mich jetzt dann mal wieder um die Kundschaft kümmern, wir können ja unserem Chris nicht alles machen lassen, oder?“
Steffen erwiderte ihr Lächeln und sagte dann zuversichtlich „Ich werde hier schon klar kommen.“

Und so verging die Zeit mit Bier ausschenken, Gästen an der Theke reden (wobei sich Steffen manchmal schon wunderte was er alles zu hören bekam) und sture Raucher daran zu erinnern dass das Rauchen in Gaststätte nicht erlaubt ist. Als der Anthrowolf auf die Uhr an der Wand sah, bemerkte er erstaunt das es schon sieben Uhr abends war.
Steffens Blick wanderte durch den Raum und blieb bei Lena hängen, die gerade ein paar Drinks an einem dicht besetzten Tisch verteilte.

Pjört, der mit ihm hinter der Theke stand, folgte seinem Blick. Dann fragte er in neckendem Tonfall „Hat unser Wölfchen etwa Beute gewittert?“
„Was?“
„Du weist wie ich es gemeint hab Steffen. Du willst doch etwas von ihr, oder?“
Steffen erkaufte sich etwas Zeit bis zur Antwort in dem er ein weiteres Glas Bier abfüllte. Sollte er es ihm sagen? Von den anderen hatte er gehört das Pjört eine ziemliche Labertasche sein soll, und Steffen wollte es nicht an die große Glocke hängen das er eine schwäche für Lena hatte.
Allerdings... Warum sollte er es ihm nicht sagen? Vielleicht würde er im helfen...irgendwie...
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