This choice: erst einmal freundlich auf zu treten. | Go Back Chapter 9: Spülwasser und Ethanol bekommen nicht gut... (ID #517482) an addition by: yarrek ![View yarrek's Portfolio. [Offline / Private]](http://images.Writing.Com/imgs/writing.com/writers/costumicons/ps-icon-regular-10.gif) More by this author (ein weiteres kapitel von terralux)
Steffen entschloss sich dazu ihnen erst einmal freundlich von der Seite zu begegnen und Lena Schützenhilfe zu geben.
„Na komm schon, ich mag es, wenn Frauen ihren eigenen Willen haben, aber das ist nur eine weitere Herausforderung.“, meinte gerade der geohrfeigte.
„Darf ich mal?“, ging Steffen entschlossen dazwischen und langte nach einer ihrer Kurzenflaschen. Dann roch er ein wenig daran, hielt sie aber weit genug weg, dass er nicht den vollen Geruch abbekam. Die Männer waren offenbar nicht darauf vorbereitet, denn sie tat gar nichts, sondern starrten den zweibeinigen Wolf nur halb erschrocken an.
„Hab ich’s mir doch gedacht. Hier, die könnt ihr behalten und meinetwegen leer saufen, dann sind wir euch für die nächsten paar Monate los, der Alkohol ist gepanscht und wirkt momentan wie reines Gift. So viel wie schon raus ist dürfte es euch morgen nen ordentlichen Schädel geben, aber nicht mehr, wenn ihr mehr davon nehmt dürfte sich das Aufwachen um ein paar Tage oder Wochen verschieben. Viel Spaß.“, meinte er mit einem zahnigen grinsen.
Die Männer sahen sich an und einer meinte dann zu dem geohrfeigten:
„Du hast doch nicht schon wieder den Scheiß von dem Billigkerl gekauft, oder? Weißt du nicht mehr, dass Simon letztens noch durch das Zeug ziemlich mitgenommen aufgewacht war?“
„Was? Ich dachte der wäre inne Schlägerei gekommen!“
„Wie auch immer, bring den Scheiß zurück und besorg nächstes mal was Ordentliches!“
„Ach was, das glaub ich nicht!“, schrie der geohrfeigte, riss die Flasche an sich und trank ein gutes stück in einem Zug aus.
„Seht ihr… oh… hallab … saggt.“, brachte er noch gerade hervor, bevor er sich schnellstmöglich abwandte und es gerade bis zur Eingangstür schaffte, wo er sich übergab.
„Ich denke wir gehen besser, mit dem können wir heut nichts mehr anfangen.“, meinte einer der Männer.
„Und ich sag doch lassen wir den raus, der macht immer Ärger.“, warf ein anderer dazwischen.
„Er meinte ja er hätte sich unter Kontrolle…“
Die Gruppe zog langsam ab und würde sich wohl einige Zeit nicht mehr blicken lassen.
„Danke.“, hauchte Lena.
„Kein Problem, war auch mal interessant so etwas zu machen.“, lächelte Steffen zurück.
„Woher wusstest du das mit der Flasche denn?“
„Das Etikett hatte sich halb gelöst, die Flasche war einmal gespült worden, außerdem hab ich Reste des Spülwassers drinnen gerochen. Die halbe Flasche in einem Mal aus zu trinken hat noch niemanden gut bekommen.“
Lena lachte: „Na das ist ja auch mal eine nette Möglichkeit, vielen Dank.“
Dann umarmte sie ihn einmal. Ihr Kopf reichte ihm bis zur Brust, und sie grub sich etwas in sein Fell ein. Nie zuvor hatte das jemand mit ihm gemacht, zumindest nicht eine Frau, die er gerade erst kennen gelernt hatte. Er war sich etwas unsicher, ob er sie auch umarmen sollte, oder was er tun sollte. Wahrscheinlich würde er noch von Eric beobachtet, andererseits war das DIE Gelegenheit Lena seine Zuneigung zu zeigen. Was sollte er nur machen? Eigentlich würden die Gäste nichts davon mitbekommen, außerdem waren sie ja ganz normal gekleidet. Aber wenn der Chef das mitbekommen würde könnte das Probleme geben.
Er entschloss sich:
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