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Wednesday
February 15, 2012
11:15am EST


  >> Interactive Story >> Young Adult >> ID #1377084  |   Show DetailsPrinter Friendly Page Tell A Friend
Rated:
18+
Von Rabentöchtern und der neuen Welt...
Drei spannende, fesselnde Geschichten! Wirkt mit oder lest sie einfach :D
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Content Rating Notice:  Recommended for Readers 18 Years and Older Only
This choice: Sie wurden von ein paar fragwürdigen Personen wachgeklingelt. | Go Back

  Chapter 18: Ruhestörer   (ID #629863)
    an addition by: yarrek  More by this author

(Ein Kapitel von Terralux)

Ein Jedi tauchte auf, doch Steffen schlug mit aller MACHT nach ihm. Der kleine Grüne wich mühelos aus und sein Schwert funkelte fies vor seiner Schnauze.
„Das Telefon du abstellen musst.“, sprach Joda und sein Laserschwert schrumpfte zu einen Hörer zusammen. „Der Hörer dunkel und mächtig ist, er dir das Gehirn aussaugt.“
Steffen lächelte grimmig, er hieb mit dem Schwert auf den Plastikhörer ein, doch das Schwert prallte ab und landete knüppelhart in seiner Schnauze…
…wovon er erwachte. Verwirrt sah er auf und orientierte sich kurz in dem Raum. Jetzt fiel es ihm wieder ein, genau, er war bei Lena und sie lag noch immer friedlich an ihm gekuschelt da. Ein lächeln umspielte seine Züge, als er sie so liebevoll an sich gekuschelt spürte. Eine gewisse Erregung durchspülte ihn kurz, doch das unbarmherzige Klingeln der Tür riss ihn hoch.
‚Warum nur? Was hat das Schicksal gegen mich?’, fragte er sich in Gedanken, als er vorsichtig sich von Lena löste und sie auf dem Sofa zurück ließ. Mit etwas Glück könnte er sich nachher vielleicht wieder dorthin setzen und ihr beim Aufwachen zusehen.
Er wollte gerade die Tür öffnen, als er bemerkte, dass er noch immer keine Hose trug. Was auch immer vor der Tür stand, es wäre sicher besser, wenn er sie anziehen würde. Also sprintete er schnell und leise noch einmal zurück und zog sich die Hose über. Neugierig kehrte er zu der Tür zurück und ein letztes Mal klingelten seine feinen Ohren von der Klingel auf.

Vorsichtig sah er durch ein Fenster und bemerkte einen Mann und einen Tiermensch vor der Tür. Verwirrt über den recht frühen Besuch öffnete er die Tür einen Spalt weit und murmelte ein trockenes: „Ja?“
Die beiden Gestalten drehten sich ihm sofort zu und überschlugen sich fast:
„Ronja Habensburg von der Zeitung für Fellige.“, sagte die Fuchsfrau schnell.
„Herbert Kirchner von der Menschlichen Sicht.“, konterte der Mann.
„Ich möchte gerne mit dir sprechen…“, überschlug sich die Füchsin.
„Und ich mit einer gewissen Lena…“, drängte der Herbert hinterher.
Steffen hatte das Schauspiel beobachtet und legte die Ohren an. „So ein quatsch, ich habe weder von der einen, noch von der anderen Zeitung oder was auch immer gehört.
„Kein Wunder, wir sind erst frisch gegründet.“, verkündeten beide grinsend im Chor.
Steffens Miene hellte sich nicht gerade auf. Er sehnte sich zurück zur Ruhe, die er bei Lena hatte.
„Was wollt ihr denn?“, fragte er heuchlerisch. Er ahnte schon genau, worum es sich drehen musste.
„Die Geschichte…“ „Eure Erlebnisse…“, begannen beide wieder zusammen. „… was gestern passiert ist beim Friedhof, als das Auto explodierte.“, beendete Herbert den Satz.
Steffens Blick wanderte sehnsüchtig nach oben: „Alles was ich weiß habe ich der Polizei mitgeteilt, fragt die doch einfach, ja? Ich würde gern noch etwas schlafen, gestern war ein anstrengender Tag.“
Doch wie erwartet ließen sich die beiden nicht so leicht abschütteln.
„Wer war es in dem Auto? kannten sie ihn? Haben sie irgendetwas Verdächtiges gehört?“, schoss es aus Herbert hervor.
Die Fuchsfrau grinste verschlagen: „Hatte er einen bestimmten Geruch nach Alkohol oder Drogen?“

Steffen hätte am liebsten die Tür zu geknallt, wenn das geholfen hätte: „Ich habe keine Ahnung wer es war, das einzig Verdächtige war, dass der Mann rein zufällig Lena als Geisel genommen hatte, was mir nicht gefiel und er roch nach Schweiß, Angst und ein wenig nach Blut, Sprengstoff habe ich erst später bemerkt, als es bereits zu spät war, vielleicht war es schon länger im Auto, das weiß ich nicht. Das alles können sie auch bei der Polizei erfragen und jetzt hätten wir gerne unsere Ruhe, verstanden?“
Er war langsam echt sauer und hoffte, dass die beiden nun endlich abziehen würden, also bewegte er die Tür in Richtung Rahmen, als eine Menschenhand dazwischen schnellte.
‚Nur ein winziger Schlag, oh bitte, lass mich doch einfach die Tür zuschlagen, soll seine Hand doch abfallen.’, flehte Steffen angestrengt, unterließ es jedoch das in die Tat um zu setzen, da es hässliche Flecken in der Wohnung gegeben hätte.
„Wie nah stehen sie zu der Frau? Was bedeutet sie für sie?“, drängte die Füchsin nach, als der Mann noch um seine Hand fürchtete.

Steffen reichte es jetzt endgültig: „Es ist früh am Morgen, wir hätten gerne noch etwas Schlaf und wenn sie Informationen wollen fragen sie die Polizei, die wird ihnen alles Wichtige über die Begebenheit sagen.“, kommentierte er und schob die Tür weiter zu.
Die Hand verschwand nicht.
„Was ihr hier abzieht ist Ruhestörung und Belästigung, ich zähle bis drei und dann rufe ich die Polizei, die dürfte euch dann alles schön beantworten und auch selbst ein paar fragen haben, verstanden?“, sagte er giftig und drückte mit der Tür sacht auf die Finger des Mannes.
„Eins!“
„Zwei…“
Die Hände verschwanden und die Tür fiel zu.
Wütend und erleichtert ging er wieder zurück zur Couch und wunderte sich, dass Lena noch immer schlief, aber das gefiel ihm nur. Vorsichtig setzte er sich wieder zu ihr und legte wie vorher ihren Arm um sich. Er wollte ihr Aufwachen soweit wie möglich genießen.

Er genoss ihren Duft und die Tatsache, dass sie ihm anscheinend sehr vertraute. Außerdem freute es ihn, dass es anscheinend eine Frau gab, die ihn so annahm, wie er war...
Gerade, als er erleichtert aufseufzte klingelte die Tür erneut. Grimmig stellte er fest, dass die anscheinend genug war um Lena auf zu wecken.
‚Ich verfluche diese Bastarde von Reportern!’ knurrte er in sich hinein.
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