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Monday
May 28, 2012
11:56pm EDT


  >> Static Item >> Short Story >> Fantasy >> ID #1412280  |   Show DetailsPrinter Friendly Page Tell A Friend
Der Genie und Gott
Eine Geschichte über die Leiden eines Genie. (Witzig)
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Der Genie

1) Vor langer langer Zeit

Das leben als Genie ist schon hart. Jahre lang in einer Lampe verbringen und dann von irgendjemanden gefunden werden, den man seine Wünsche erfüllen muss.
Heute kennt jedes Kind den Film „Aladin" und weiß daher, dass man sich besser nicht wünscht unbegrenzte Macht zu haben. Aber zu der Zeit in der Ich gelebt habe, da gab es so was nicht.
Ich war etwas, das man als Magier bezeichnen würde. Und das zu einer Zeit in der Gott die Menschheit noch aktiv unterstützte. Man kann sich vorstellen, dass ist schon recht lange her.
Genau kann ich das hier nicht sagen aber als Hinweis sei angedeutet, dass der Neandertaler nicht von alleine ausgestorben ist....
Damals war ich echt glücklich....
Naja, es gab nichts. Keine Autos, keine Fahrräder, keine Turnschuhe, keine Eisenbahn, keine Betten, keine Häuser, keine Elektrizität,..... . Aber was macht das schon, wenn man eine Frau an seiner Seite hat, die auch weiß welche Beeren man essen kann und welches Tier man Jagd (Pferde, die waren damals noch kleiner und reiten konnten wir ohnehin nicht) oder besser auch nicht Jagd (Krokodile, die waren damals genau so groß wie heute und noch viel gemeiner! Finde ich.).
Ich war echt zufrieden. Wenn es zu kalt wurde schickte und Gott ein Gewitter.
NEIN, nicht um uns nass werden zu lassen! Mit einem Gewitter vor der Tür.. ups, Höhle mussten wir das brennende Holz nur einsammeln, wenn der Blitz einschlug. Wie gesagt, dass war echt aktive Hilfe. Bei 200´000 Einwohnern Weltweit war das ja auch ganz gut zu machen.
Aber egal, ich hatte alles, ... naja, eben eine Frau und... eine Höhle. Bis Sie sich dann eines Tages mit ihren Pilzen vergriffen hatte. Die Roten Dinger mit den weißen Punkten sahen einfach zu verlockend aus.
Seit dem Tag war nichts mehr gut. Ich weinte und rief Gott an er solle mir meine Frau zurückgeben. Da erschien er mir und sprach mich an [HEY, Bibel gab es noch nicht! Sonst würde hier stehen „Er sprach zu mir"].
„Was jammerst du so! Ich habe dir doch so viele Frauen zur Auswahl gegeben. Sogar eine mir einer D-Oberweite... „ ich sah ihn fragend an, dann formte er zwei große Kreise in die Luft: „na sooolche Dinger!"
Aber diese Aussicht machte mich dennoch nicht glücklich.
„Ich will aber meine wieder haben!"
Gott schüttelte den Kopf „meine Güte, hab ich dir extra große Eier gegeben und du bist selbst einer toten treu. Ich dachte ich hätte dich unkomplizierter gestaltet." Er schüttelte wieder der Kopf aber ich blieb bei meiner Endscheidung. Ich wollte meine Frau wieder haben.
„Ja du, also da haben wir aber ein Problem..."
„Mein Gott, du bist Gott, dass wirst du ja gerade noch hin bekommen." Unterbrach ich ihn.
„Ne! Und unterbrich mich nicht...."
„Was heißt hier ne! Sie war hier, sie ist weg, mach sie wieder hier... also her... na du weißt schon!"
Langsam wurde Gott ungeduldig, „du sollst mich doch nicht immer unterbrechen!"
„Hast du nicht gesagt!"
„Wollte ich aber!"
„Hast du aber nicht!"
Eine Ader begann an Gottes Hals zu pulsieren und der Boden unter seinen Füßen wurde schwarz. „Ich hab keine Zeit hier zu streiten!" schrie er „Ich muss noch Vulkane kalt machen und dann noch diese Überbleibsel aus der Dino-Ära in eine neue Evolutionrunde schicken, glaubst du etwa ich hab Lust mich wieder mit Luizifer anzulegen, der Bengel tanzt mir doch bei jeder Gelegenheit auf der Nase herum..."
„Hättest ihn ne Frau geben sollen, dass entspannt."
„LUZIFER IST EIN ENGEL!!! DIE HABEN KEIN GESCHLECHT!!"
„Die arme Sau, dann ist ja klar, dass er Langeweile hat und nervt."
Mit mühe fasste Gott sich wieder. „Wo wir gerade beim nerven sind... Ich hab deine Frau nicht oben bei mir, die ist unten bei den anderen."
„Wieso das?"
„Unzucht!"
„Na und?"
„Wie na und, dass ist eine Sünde!"
„Sagt wer?"
„Ich!"
„Wann hast du das gesagt?"
„Das hab ich euch schon tausend Mal gesagt, hört ihr den nie zu?"
„Du hörst ja auch nie zu." Schmollte ich Gott an.
„Was? Wieso das denn nicht? Natürlich höre ich euch zu. Ich kann eben nicht überall sein."
„HA!" lachte ich schelmisch, „hab ich es gewusst, du last gelogen! Du hast mir mal gesagt, dass du überall auf der Erde bist!"
„Aber doch nicht zur gleichen Zeit! ... Wobei wir wieder zum Thema kommen. Ich hab keine Zeit mich hier zu Streiten. Wie währe es damit. Ich gebe dir den Ring der Macht!"
„Hallo?! Bin ich schwul? Ich trag doch nicht so einen Klunker am Finger!"
„Aber der macht dich allmächtig." Sagte Gott und ließ den Ring vor meiner Nase schweben.
„Na gut, wenn es sein muss." Und ich ergriff den Ring „So, und wie bekomme ich nun meine Frau wieder? Hex Hex oder Sesam öffne dich?"
Gott schlug sich mit der Flachen Hand an die Stirn, „wo hast du nur immer diesen Scheiß her?
„Der Ring erfüllt wünsche, aber nicht dir sondern anderen Menschen. Du bist dann ein Genie!" sagte Gott strahlend.
„Juhu! Ähm,... ich will dich ja nicht wieder unterbrechen aber die anderen gehen mir nun echt am Arsch vorbei. Und was sollen die sich wünschen? Jeden Morgen Spiegelei? Das geht doch gar nicht!"
„Ich sag dir das ja gerade. Du kommst hier rein..." er hielt eine ... „Halt Gott, was ist das denn nun?" „Oh ja, dass ist eine Lampe." Er hielt die Lampe hoch. „Da drin lebst du als Geist und wenn jemand an der Lampe reibt wirst du denjenigen drei Wünsche erfüllen."
Was für ein Aufwand dachte ich mir, „muss ich echt? Kann ich nicht einfach meine Frau wieder herzaubern?"
„Nein, sie hat gesündigt!"
„Das hab ich auch!" Gott wurde blass.
„Wann das den nun?" Ich denke er war ehrlich etwas traurig.
„Im Wald mir der Nachbarin, vor 10 Tagen."
„Ihr habt doch gesagt ihr gebt Früchte suchen." Ich wurde nun doch etwas verlegen.
„Ja, zwei Früchte hab ich dann auch ganz schnell gefunden..." Gott sah mich noch etwas fragen an, bis ich förmlich den Gedanken durch deinen Kopf blitzen sah.
„Darüber reden wir dann wenn du tot bist noch einmal."
Er legte nun echt tempo vor und erklärte mir, dass ich für jeden Wunsch eine Gute Tat angerechnet bekomme um die Sünden von mir und meiner Frau auszugleichen. Wie viele das nun waren wollte er nicht sagen und ich glaube, dass wusste er auch gar nicht genau!
Auf alle fälle würde ich sehr viele Wünsche erfüllen müssen. Meine Frau würde solange von Luzifer bevorzugt behandelt werden. Ich war mir erst nicht sicher ob das nun gut oder schlecht ist, aber Gott sagte mir, dass Engel eigentlich nicht schlecht sind und ich mir keine Sorgen machen soll. Wenn ich dann genug gute Taten gesammelt hätte würde ich wieder mit meiner Frau zusammen leben können. Also willigte ich ein und sah ängstlich zu, wie mein Körper durchsichtig wurde und ich leicht im Luftzug hin und her wehte.
„Na toll! Nun kann ich nicht mal mehr auf Bäume klettern." Maulte ich.
Doch Gott baute mich wieder auf,: musst du auch nicht. Solange du die Wünsche erfüllst bist du nur für deinen Meister sichtbar. Da kannst du herumschweben wie du willst. Auch auf Bäume!"
„Und ich kann dann alles machen? Alles!"
Gott der genau wusste woran ich gerade dachte *raus aus meinem Kopf* relativierte schnell seine Aussage:
„Du kannst die Welt nicht zerstören, keine Naturkatastrophen auslösen und keine Seelen vergeben oder sie festhalten." Zählte er auf.
„Also kann ich einen Vulkan erzeugen?" fragte ich.
„Wenn es denn sein muss. Du kannst auch an der Zeit drehen oder in eine andere Welt springen. Aber ich denke nicht, dass sich das einer wünscht."
Auf mein Nachfragen, was denn mir anderer Welt gemeint war schwieg er sich aus und ließ mich in meiner Lampe verschwinden.
Eine Fragt hatte ich aber noch:
„Woher sollen die Menschen wissen, dass sie die Lampe reiben müssen?"
„Ich hab es rauf geschrieben." Sagte Gott noch, bevor er verschwand.

Da stand nun meine Lampe in meiner Höhle, auf den Boden. Keiner wusste was eine Lampe war und viel schlimmer noch, KEINER KONNTE LESEN!
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