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Rated: 13+ · Short Story · Entertainment · #2216064
Ein 9-jähriges Mädchen und die Geschichte ihrer Gewichtszunahme
Ein neues Leben

Die Wochen verliefen weitestgehend ähnlich und nach zwei Monaten, es war Anfang November und die Sonne stieg erst spät über den Horizont, war Erik zu Besuch. Und nicht nur das. Als die ganze Familie zu Tisch saß und diskutierte, Linda setzte sich bald schon auf die Couch da über Studium und Politik geredet wurde, was sie derzeit noch nicht interessierte, wurde es ganz plötzlich ruhig in der munteren Runde.
Das Mädchen blickte neugierig zur Seite. „Was ist los? Warum seid ihr auf einmal leise?“ Da nickten die älteren einstimmig und die Mutter begann: „Wir haben die letzten Wochen schon darüber geredet…“ „Und da dein Schulweg ja doch weit ist und du genauso wie dein Bruder auch, gerade jetzt im Winter, kaum aus dem Bett kommst…“ sprach der Vater weiter. „Fragen wir dich nun, ob du dich nicht freuen würdest, mit mir in Weidendorf in meiner Wohnung wohnen willst.“ Vervollständigte der Bruder.
Ein funkeln war in Lindas Augen zu vernehmen. „Jaaa, Jaaa, Jaaaa!“ freute sich diese. Sie liebte ihren großen Bruder und hat ihn seit seinem Wehrdienst und jetzt auch Studium kaum mehr gesehen. „Also; dann steht es fest. Du kommst jeden Montag nach der Schule zu mir und am Freitag fährst du nach der Schule zurück zu Mama und Papa.“ Erklärte der Student. […]

In der Wohnung angekommen, diese war für Linda zwar nicht neu, da sie schon zwei Mal hier gewesen war, lief sie ein paar runden und schaute sich alles genau an. Der Gang gleich beim Eintreten in die Wohnung, das Klo zur rechten und das Bad am anderen Ende vom Eingang. Wohnzimmer und Küche waren in einem und obwohl es nicht besonders groß war, und aufgrund der Couch, des Tisches und der Minibar auch kaum Platz war, fühlte sich Linda sofort zu Hause. Ihr Zimmer war ebenfalls Klein und hatte kaum Spielzeug, jedoch waren Schachteln weise Lego ihres Bruders in einem Kasten gelagert und der Schreibtisch bot genug Platz um auf ihm Hausübungen zu machen und Lego zu bauen.
Das einzige Zimmer in welchem das aufgeregte Mädchen noch nicht war, war das ihres Bruders. Genaugenommen war es ein Zimmer mit Hinterzimmer. Das Hinterzimmer war nicht sehr interessant. Ein Bett, ein Nachttisch und ein Kleiderschrank. Und sehr eng. „Ist ja nur zum Schlafen“ meinte Erik. Aber das Zimmer davor war überaus interessant. Das Arbeitszimmer, aber auch Hobbyzimmer des Zwanzigjährigen. Ein Langer Schreibtisch an einer Wand mit Computer, haufenweise Mappen und einem, Whiteboard an der Wand darüber auf welchem allerlei Formeln und Skizzen zu sehen waren. „Das ist meine Mind-Map. Da schreibe ich alles schnell auf, was mir wichtig erscheint und was mich hoffentlich zu einem Ergebnis führen wird.“ Erklärte der Bruder. Er studierte Naturwissenschaften mit dem Schwerpunk in der Astrophysik. „Also das ist wirklich, wirklich wichtig für mich und ich erwarte von dir, dass du nur mit meiner Erlaubnis an meinem Tisch herum werken darfst. Verstanden?“ „Ja“ fiepte die Kleine auf die Bestimmenden Anweisungen ihres Bruders. „Gut.“ Mit einem beruhigenden Lächeln sprach Erik weiter: „Ich will dich hier keinesfalls entmutigen auch mal einen Blick drauf zu werfen, aber es ist wirklich wichtig für mich.“
Zu guter Letzt standen noch zwei Regale im Zimmer. Das eine war gefüllt mit Mappen, Papier und technischem Zeug das zum Computer gehörte. Dazu zählte auch eine VR Brille. Einerseits zum „Abtauchen in mein Geheimlabor“ lachte der Bruder, und andererseits auch bloß zum Spielen. Das zweite Regal war weitaus größer und gefüllt mit Büchern, Mangas und einigen Anime-Figuren. „Du weißt es ja eh. Ich liebe dieses Regal. Alles an Fantasy, was mich von dieser Welt hier fernhalten kann, wenn mir die Physik unseres Universums mal wieder zu schaffen macht, ist hier drinnen. Abgesehen von den Filmen und Serien natürlich. Die sind im Wohnzimmer.“
Das Mädchen Staunte. Fürsorglich hat Erik die Mangas mit sexuellen Inhalten und die teils aufreizenden Figuren auf die obersten, für die kleine Schwester nicht erreichbaren Reihen gestellt. Zufrieden verschränkte er die Arme und erfreute sich über die Begeisterung seiner Schwester.

„Nun gut. Da du normalerweise um sechs aufstehst und somit um neun schlafen gehst, können wir diese Zeiten auf die neue Schul-Routine anpassen.“ Linda schaute auf. „Also. Normalerweise schläfst du von neun bis sechs. Das sind…?“ „Neun Stunden“ antwortete die Fünftklässlerin. „Und wenn du erst um sieben aufstehen musst, wann ist dann Schlafenszeit?“ „Um zehn“ „Richtig. Aber das war ja auch leicht. Jetzt mal schnell… wir viele Minuten sind neun Stunden!“ Die Kleine tat ihr Bestes, hatte aber bisher noch kaum mit so hohen Zahlen zu tun. „Naja. In zehn Jahren wirst du es sicher können.“ Beide lachten.

„Soooo. Es ist schon spät, aber hast du Hunger?“ Linda schaute nur. „Papa hat uns Torte von seiner Konditorei mitgegeben.“ Meinte der Student. „Ja. Dann schon.“ Also schnitt Erik zwei stück herunter und beide aßen genüsslich.
Um neun Uhr, Linda war frisch geduscht und in ihrem Nachtgewand, da schauten die Geschwister noch eine kurze Dokumentation über die Sonne. Das Mädchen fragte oft nach, was etwas bedeutete und gerne beantwortete Erik all ihre Fragen. In dem engen Top und der Unterhose konnte der Student erkennen, dass seine Schwester gewachsen war seit sie vor bald einem Jahr noch häufiger beisammen waren. Die Größe viel ihm natürlich schon zuvor auf, jedoch war durch die hautenge Schlafkleidung zu sehen, dass sie anfing Brüste zu entwickeln. Auch war ihr Hinterteil etwas voluminöser und ihre Hüfte etwas breiter. >Jetzt bloß keine falschen Gedanken< dachte sich der Zwanzigjährige und blickte wieder auf den TV. Dann aber störte ihn eine Kleinigkeit. Einen schnellen Blick auf seine Schwester werfend sah er auch, dass ihr sonst immer straff-flacher Bauch ein wenig speckiger war als noch von nur einem Monat. Es war kaum auffällig… und doch…
Linda wurde langsam müde und schlief um kurz nach sehn Uhr ein. Erik blickte auf die Uhr und erschrak fast. „Die Doku sollte doch seit 15 Minuten aus sein?!“ sprach er verblüfft zu sich selbst. Leise.
Dann merkte er, dass er die Doku neben der, die er eigentlich schauen wollte ins Laufwerk eingelegt hatte. >Das kommt davon, wenn man so viel Wissen hortet< dachte er eher spaßig gemeint als anders. Der Student nahm seine kleine Schwester und trug sie, ihren Kopf auf seiner Schulter und ihre Beine um seinen Rumpf, in ihr Bett.
An seinem Schreibtisch ordnete er all seine Mappen für die nächste Vorlesung und dachte dabei an seine, sich weicher als in Erinnerung anfühlende Schwester.




_v1.1
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Ganze Geschichte:
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