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Rated: E · Chapter · Experience · #2155990
Sarah lernt Conny kenne. Conny möchte etwas unangenehmes vor ihr geheim halten.
Das ist meine erste, selbst geschrieben und veröffentlichte Geschichte.
Sie wird aus der Sicht der Hauptperson (Sarah) erzählt, die in eine fremde Stadt gezogen ist um ihr Studium zu beginnen. Dort zieht sie mit einem fremden Mädchen in eine Wohnung ein und verguckt sich schon am ersten Abend in dieses.
Das dieses Mädchen, Conny, allerdings ein für sie selbst super peinliches Problem hat, weiss sie zu dem Zeitpunkt natürlich nicht.
Diese Geschichte soll von Sarahs Entdeckung dieses Problems handeln. Sie ist als Fortsetzungsgeschichte gedacht und ich bitte um Kommentare!

Dieses erste Kapitel habe ich als unbedenklich eingestuft. Da ich in keinerlei Schwierigkeiten geraten möchte, werden alle weiteren Kapitel als "GC - May Contain Graphic Content - Over 18 Only", um gegen alles abgesichert zu sein. Es ist geplant, dass sich die beiden Charaktere im Verlauf der Geschichte näher kommen und ich will nicht das die Schilderung hier irgendjemanden irritiert.

Jetzt aber genug der Vorreden, los geht es mit dem ersten Kapitel von Meine Mitbewohnerin:



1.)

Ich hatte Conny in meinem ersten Jahr an der Universität kennengelernt.
Zu dem Zeitpunkt hatte ich keine Ahnung, was diese Begegnung für mich bedeuten würde.
Wir hatte uns für die selbe Wohnung beworben, unwissend, dass es sich dabei um eine Zweipersonen Wohnung handelte. Als wir das vor Ort bei einer Besichtigung feststellten, wollten wir eigentlich die Wohnung ablehnen und uns jeder eine neue Bleibe suchen, aber der Preis pro Person war verlockend niedrig und die Wohnung selber angenehm groß und in einer sehr schönen, ruhigen Gegend.

Da wir uns eigentlich gegenseitig sehr sympathisch fanden und davon ausgingen, dass wir uns aufgrund unserer sehr unterschiedlichen Stundenpläne so gut wie nie in die Quere kommen dürften, beschlossen wir als quasi Fremde gemeinsam in die Wohnung einzuziehen.
Wir hatten ein vergleichsweise großes Bad mit Dusch-Wanne (deren Wanne auch tatsächlich als Badewanne durchgehen konnte), WC und sogar gleich zwei Wachbecken. Aber das beste am Badezimmer war, dass es ein Fenster hatte und so Tageslicht hineingelangen konnte und wir zum Lüften nicht die Tür zur Wohnung öffnen müssten.
Die Wohnungstür öffnete in einen kleinen Flur, von dem aus die verschiedenen Zimmer abgingen. Am Ende war das Badezimmer, rechts davor eine Wohnzimmer-Küchen-Kombie.
Schlussendlich waren da natürlich noch die zwei Schlafzimmer, die auch nicht zu klein bemessen waren und auch beide ein angenehm großes Fenster und viel Tageslicht aufwiesen.

Nach der Unterzeichnung des Mietvertrages war mir schon etwas mulmig, wollte ich doch mit einem Mädchen, dass ich noch nie zuvor gesehen hatte direkt in eine gemeinsame Wohnung ziehen.
Auch meine Eltern waren noch nicht zu einhundert Prozent überzeugt, wollten dem ganzen aber eine Chance geben.

Nachdem wir endgültig eingezogen waren, alle Möbel an Ort und Stelle standen und wir uns noch einmal, nicht ganz ohne Tränen, von unseren jeweiligen Eltern verabschiedet hatte, saßen wir gemeinsam auf dem Sofa im Wohnzimmer und versuchten den jeweils Anderen nun erstmal richtig kennen zu lernen:
Nach einigen peinlichen Anlaufschwierigkeiten, entspann sich ein Gespräch, aus dem wir erst vier Stunden später wieder 'erwachten'.
In dieser Zeit erfuhr ich, dass Conny Geschichte studieren wollte und das sie ein Jahr jünger ist als ich.
Sie hat auch etwas Angst davor, jetzt etwa drei Monate lang alleine ohne ihre Eltern zu leben. Erst danach würde sie diese zu den Weihnachtsferien wiedersehen.
Als es auf ein Uhr nachts zu ging, entschieden wir uns, jetzt langsam mal ins Bett zu gehen. Wir hatten zwar erst in eineinhalb Woche die ersten Veranstaltungen an der Uni, wollten aber auch morgen noch Lebensmittel einkaufen gehen und uns hier einleben.

Ich ließ Conny im Bad den Vortritt, sie ging erst in Ihr Zimmer um ihre Schlafsachen zu hohlen und ging lächelnd, mit dem zusammengelegten Klamotten unter dem Arm, an mir vorbei ins Badezimmer.
Ich holte meinen Schlafanzug aus dem Schrank in meinem Zimmer, ich würde heute den kuschligen fliederfarbenen anziehen, auch wenn dieser meine Figur mittlerweile doch sehr stark betonte. Aber wir waren ja unter uns.
Die Tür zum Bad öffnete sich und Conny kam in einem knielangen, weißen Nachthemd auf den Flur.
Erst jetzt nahm ich war, wie kindlich sie doch wirkte und wie unglaublich schön sie eigentlich war.
Ich stotterte ein "Gute Nacht!" vor mich hin und ging dann selber schnell mit hochrotem Kopf ins Bad. Das war aber peinlich, ich wusste zwar, dass ich mich nicht von Mädchen abgestoßen fühlte, aber so stark hatte ich noch nie den Eindruck, dass ich mich möglicherweise in eines verliebt haben könnte.

Als ich mit der Toilette fertig war und mit die Zähne geputzt hatte, schlüpfte ich in meinen Pyjama. Dann trat ich auf den Flur und löschte das Licht im Bad.
Ich stellte fest, dass Conny ihre Tür einen Spalt breit offen gelassen hatte und einer Eingebung folgend, lehnte auch ich meine Tür nur leicht an, als ich in meinem Zimmer verschwand.
Im Bett liegend, dachte ich noch einmal über den vergangenen Tag nach, schlief dann aber auch sehr schnell ein.
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